AUTOSAR_AP_EXP_IdentityAndAccessManagement
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553 × 355 px
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Figure 3.2: Access Matrix
SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck:
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KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung
Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-description@2 · erstellt am 2026-10-07
1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
- Klassifikation: Formale Zugriffssteuerungsmatrix (Access Control Matrix) nach dem klassischen Lampson-Matrix-Modell zur konzeptionellen Spezifikation von Berechtigungssystemen. Kein klassisches UML-Struktur- oder Verhaltensdiagramm.
- Technischer Zweck & funktionale Einordnung:
- Verortet in der AUTOSAR Adaptive Platform (
AUTOSAR_AP_EXP_IdentityAndAccessManagement, Kapitel 3 Access Control Concepts). - Visualisiert das Autorisierungsmodell zwischen anfragenden Prozessen (Subjects) und bereitgestellten Diensten bzw. Systemressourcen (Objects).
- Dient als Referenz für die Entkopplung und Gegenüberstellung von:
- Zeilenorientierter Sicht (Subject-Perspektive / Capabilities): Deklarierte Zugriffsbedarfe bzw. Absichten einer Applikation (Intents).
- Spaltenorientierter Sicht (Objekt-Perspektive / ACL): Zulässige Konsumenten einer Schnittstelle oder Ressource (Access Lists).
- Die Matrix bildet das theoretische Fundament für den Policy Decision Point (PDP) und Policy Enforcement Point (PEP) des Adaptive Platform IAM-Frameworks.
- Verortet in der AUTOSAR Adaptive Platform (
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
- Subjekte (Subjects / Zeilen):
Application A,Application B,Application C: Eigenständige Instanzen von Adaptive Applications (OS-Prozesse im User Space).- Jede Zeile bildet den Vektor
Intents of <X>ab – d. h. die Gesamtheit aller Operationen und Verbindungen, die eine Applikation laut ihrem Design anfordert.
- Objekte (Objects / Spalten):
- Service-Endpunkte:
Service A,Service B,Service C(typischerweiseara::com-Service-Interfaces, Methoden, Events oder Fields). - Systemressourcen:
Resource α,Resource β(z. B. persistente Datenspeicher viaara::per, kryptografische Schlüssel/Slots viaara::crypto, Dateisystempfade, Geräteknoten oder IPC-Sockets). - Jede Spalte bildet die
Access List of <Y>(Access Control List / ACL) der jeweiligen Ressource ab.
- Service-Endpunkte:
- Beziehungen & Matrix-Zellen (Autorisierungs-Tupel):
- Ein grünes Häkchen ($\checkmark$) kennzeichnet ein explizites Zugriffsrecht (Grant):
Application A→ autorisiert fürService CundResource α.Application B→ autorisiert fürService AundService C.Application C→ autorisiert fürService B,Resource αundResource β.
- Leere Schnittpunkte repräsentieren ein striktes Default-Deny (kein Recht zugeordnet).
- Ein grünes Häkchen ($\checkmark$) kennzeichnet ein explizites Zugriffsrecht (Grant):
- Abbildung im AUTOSAR-Metamodell (ARXML):
- Subjekte:
Process,AdaptiveApplicationImplementation,StartupConfig. - Intents: Deklariert über
RPortPrototype,ServiceInstanceToPortMappingsowie applikationsseitige Manifeste (Execution Manifest, Service Instance Manifest). - Access Lists / Rules: Konfiguriert im Machine Manifest bzw. System Configuration über IAM-Metaklassen (
IamAccessRule,SecurityEventDefinition, deployment-spezifische Security-Policies).
- Subjekte:
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf (falls zutreffend)
Da es sich um eine statische Matrix-Struktur handelt, liegt kein Zeitstrahl vor. Die Durchsetzung (Enforcement) folgt zur Laufzeit jedoch einem deterministischen Ablauf:
- Deployment- & Build-Phase:
- Applikationsentwickler definieren die
Intentsim Application Manifest. - Der Plattform-Integrator definiert die
Access Listsim System-/Machine-Manifest.
- Applikationsentwickler definieren die
- Prozessstart (Startup):
- Execution Management (EM) instanziiert die Applikation. Dem Prozess wird eine eindeutige OS-Identität (UID/GID) bzw. ein Security-Identifier/Token durch das IAM zugewiesen.
- Laufzeit-Zugriffsprüfung (PEP / PDP Interaktion):
- Service Discovery & Binding (
ara::com):- Ruft
Application Az. B.FindServiceoder einen Method-Call fürService Cauf, konsultiert der PEP (im Bindungs- oder Kommunikations-Daemon) die Matrix → Zugriff gewährt. - Versucht
Application Aeinen Aufruf anService A→ Matrix-Zelle ist leer → PEP blockiert den Aufruf sofort.
- Ruft
- Ressourcenzugriff (
ara::per,ara::crypto):- Lese-/Schreibzugriffe von
Application CaufResource β(z. B. Crypto-Key-Slot) werden freigegeben; entsprechende Zugriffsversuche vonApplication Bscheitern am PEP.
- Lese-/Schreibzugriffe von
- Service Discovery & Binding (
- Fehlerpfade & Security Monitoring:
- Unberechtigte Zugriffe (Zugriff auf unautorisierte Zelle) erzeugen keinen unkoordinierten Systemabsturz, sondern führen zu einem definierten Security-Fehlercode an der API und lösen typischerweise ein Security Event an den Intrusion Detection System Manager (
ara::idsm) aus.
- Unberechtigte Zugriffe (Zugriff auf unautorisierte Zelle) erzeugen keinen unkoordinierten Systemabsturz, sondern führen zu einem definierten Security-Fehlercode an der API und lösen typischerweise ein Security Event an den Intrusion Detection System Manager (
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
- Konfigurationspflicht für Applikations-Entwickler:
- Jede Interaktion mit externen Services oder geschützten Ressourcen erfordert einen expliziten Eintrag im Application Manifest (Intent). Fehlt dieser Intent, wird die Interaktion zur Laufzeit unterbunden, selbst wenn der Service im Netzwerk vorhanden und funktional erreichbar wäre.
- API-Verträge & Fehlerbehandlung:
- APIs wie
ara::com,ara::perundara::cryptogeben bei IAM-Verletzungen spezifischeara::core::ErrorCode-Instanzen zurück (z. B.SecurityErrorDomain::kAccessDeniedoder modulspezifische Berechtigungsfehler). - Applikationscode darf nicht implizit von uneingeschränkter Verfügbarkeit gefundener Services ausgehen, sondern muss Autorisierungsfehler im Fehlerbehandlungszweig explizit behandeln.
- APIs wie
- Integrations- & Architektur-Einschränkungen:
- Least Privilege: Die Matrix erfordert die minimale Zuweisung von Rechten. Ein Service darf niemals global freigegeben werden; jede konsumierende Applikation muss explizit in der Access List geführt werden.
- Performance-Optimierung: Die Auswertung der Matrix erfolgt in performanten Stacks primär beim Verbindungsaufbau / Handle-Erwerb (z. B. bei
SubscribeoderFindService), um die Latenz bei zyklischen Datenübertragungen (Method-Calls, Event-Distribution) nicht durch kontinuierliche PDP-Lookups zu belasten.
Zugeordnete Anforderungen
Diese Angaben zeigt der Versions-Explorer.