AUTOSAR_EXP_SWArchitecture
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229 × 318 px
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Figure 9.79: Interfaces required by Registry
SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck:
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KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung
Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-description@2 · erstellt am 2026-10-07
1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
- Klassifikation: UML-Komponentendiagramm / Struktur- und Abhängigkeitsdiagramm (Component & Interface Dependency Diagram).
- Architektur-Kontext: AUTOSAR Adaptive Platform (Release R21-11), Spezifikation
AUTOSAR_EXP_SWArchitecture. - Technischer Zweck: Dokumentation der minimalen externen Plattform- und Betriebssystemabhängigkeiten des Functional Clusters Registry. Das Diagramm definiert, dass die Registry zur Zustandssicherung nicht auf andere High-Level-Cluster (wie
ara::per), sondern direkt auf eine interne, vom zugrundeliegenden Betriebssystem bereitgestellte nicht-flüchtige Speicherschnittstelle aufsetzt.
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
- «aapFunctionalCluster» Registry:
- Logischer Funktionscluster der AUTOSAR Adaptive Platform (Plattformebene).
- Verwaltet Registrierungs- und Zuordnungsdaten (z. B. Service-/Instanzregistrierungen, Konfigurations- oder Identitätsmappings).
- «aapInternal» Non-volatile Storage:
- Stereotyp
«aapInternal»: Markiert eine plattforminterne Schnittstellenabstraktion, die nicht als öffentliches C++-API (ara::*) für reguläre Adaptive Applications exponiert ist. - Stellt Abstraktionen für nicht-flüchtigen Speicherzugriff bereit (Schreiben, Lesen, Persistieren von Registry-Datensätzen).
- Stereotyp
- Operating System:
- Basiskomponente der Adaptive-Laufzeitumgebung (in der Regel POSIX-konformes PSE51/PSE52/PSE53-kompatibles Betriebssystem inkl. Hardware-Treiber).
- Beziehungen:
Registry→Non-volatile Storage: UML-Abhängigkeit («use», gestrichelte Linie mit offener Pfeilspitze). Die Registry konsumiert die Speicherschnittstelle.Operating System→Non-volatile Storage: UML-Schnittstellenrealisierung (Interface Realization, gestrichelte Linie mit geschlossener, nicht ausgefüllter Dreiecksspitze). Das Betriebssystem implementiert die geforderte nicht-flüchtige Speicherfunktionalität (z. B. über POSIX-Dateisysteme, Flash-/NVRAM-Treiber oder Blockdevices).
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf
- Diagrammcharakter: Rein statisches Struktur- und Schnittstellenmodell; enthält keine explizite zeitliche Sequenzabfolge.
- Impliziter Laufzeitablauf:
- Boot-/Initialisierungsphase: Die Registry liest während des Startups (orchestriert durch Execution Management) zuvor persistierte Datensätze synchron über die interne OS-Speicherschnittstelle ein, um den Registry-Zustand wiederherzustellen.
- Laufzeitaktualisierung: Bei Zustandsänderungen, Neuregistrierungen oder Updates persistiert die Registry kritische Daten über synchrone oder asynchrone OS-Storage-Aufrufe (z. B. File-I/O mit anschließendem
fsync()/ Flush), um Power-Fail-Sicherheit über Boot-Zyklen hinweg zu gewährleisten.
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
- Keine
ara::per-Zirkularität: Die Registry nutzt bewusst nicht den Persistency-Cluster (ara::per), um Henne-Ei-Probleme und zirkuläre Initialisierungsabhängigkeiten beim Platform-Bootstrap zu vermeiden. - Plattform- & OS-Integratoren:
- Das eingesetzte POSIX-Betriebssystem muss eine robuste, ausfallsichere Speicherpartition (Flash/eMMC/SSD) bereitstellen, auf die der Registry-Prozess zugreifen kann.
- Zugriffsrechte (DAC/MAC, z. B. SELinux-Policies) müssen so konfiguriert werden, dass der Registry-Daemon Lese- und Schreibberechtigung auf die zugehörigen Pfade/Block-Devices besitzt.
- Applikations-Entwickler:
- Die Schnittstelle
Non-volatile Storageist intern («aapInternal») und für Adaptive Applications weder sichtbar noch direkt bindbar. - Standard-Applikationen interagieren ausschließlich über die standardisierten Service-Interfaces mit der Registry.
- Die Schnittstelle