AUTOSAR_AP_EXP_SWArchitecture
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Figure 10.20: Use case Transfer Vehicle Data
SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck:
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KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung
Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-series@1 · erstellt am 2026-10-08
1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
- Klassifikation: UML-Use-Case-Diagramm (Anwendungsfalldiagramm) unter Verwendung des AUTOSAR Adaptive Platform (AP) Metamodell-Profils mit den Stereotypen
«aapUseCase»,«aapFunctionalCluster»,«aapTriggers»und«aapParticipates». - Technischer Zweck & Einordnung:
- Spezifiziert den Anwendungsfall Transfer Vehicle Data innerhalb der Subdomäne Vehicle Update and Configuration Management (VUCM / UCM Master) der AUTOSAR Adaptive Platform (R24-11).
- Dient der standardisierten Einbringung von fahrzeugweiten Software- und Konfigurationsdaten (Software Packages, Vehicle Packages, Kampagnendaten) in das Zielfahrzeug.
- Grenzt externe/anwendungsbezogene Akteure (Trigger/Teilnehmer) von den intern beteiligten funktionalen Basis-Clustern (
«aapFunctionalCluster») der Adaptive Platform ab.
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
- Akteure (
from Actors):OTA Client: Extern angebundene oder plattforminterne Applikation zur drahtlosen Einbringung von Update-Paketen über Backend-Verbindungen (Telematik).Diagnostic Application: Diagnosetool bzw. On-Board-Diagnose-Applikation (z. B. UDS-basierte Dienste via DoIP gemäß ISO 13400 / ISO 14229).Flashing Adapter: Hardwarenaher/stationärer Programmieradapter (z. B. Werkstatt-Tester oder Bandende-Flash-Interface).
- Use Case & Subsystem:
Vehicle Update and Configuration Management: Umfassende Systemgrenze/Komponente für das fahrzeugweite Update- und Konfigurationsmanagement.«aapUseCase» Transfer Vehicle Data: Zentraler Service-Use-Case zur Entgegennahme, Pufferung und Validierung eingehender Fahrzeugdatenpakete.
- Funktionale Cluster (
«aapFunctionalCluster»):Update and Configuration Management daemon-based(UCM Daemon): Zentraler Hintergrunddienst zur Entgegennahme und orchestrationalen Vorbereitung der Softwarepakete auf Platform-Ebene.Persistency(ara::per): Stellt nicht-flüchtigen Speicher (File- und Key-Value-Storage) für die persistente Ablage der empfangenen Pakete und Transaktionszustände bereit.Log and Trace(ara::log): Protokolliert Statusübergänge, Übertragungsfortschritte, Audit-Logs und Fehlerereignisse (Anbindung an DLT).
- Beziehungen & Stereotypen:
«aapTriggers»: Gerichtete Assoziation für auslösende Initiatoren. Sowohl derOTA Clientals auch dieDiagnostic Applicationbesitzen die Auslöser-Rolle auf den Use CaseTransfer Vehicle Data.«aapParticipates»: Assoziation für teilnehmende/unterstützende Entitäten:Flashing Adapter(unterstützt den physikalischen/protokollarischen Transferpfad).Update and Configuration Management daemon-based(verarbeitet die Datenströme).Persistency(speichert die Nutzlast).Log and Trace(schreibt Diagnose- und Systemlogs).
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf
- Initiierung (Trigger):
- Ein Übertragungsvorgang wird asynchron entweder über den
OTA Client(Remote-Kampagne) oder dieDiagnostic Application(Tester-Initiiert via Diagnostic Management / RoutineControl) angestoßen («aapTriggers»).
- Ein Übertragungsvorgang wird asynchron entweder über den
- Datenstrom-Verarbeitung:
- Der
Update and Configuration Management daemon-basedöffnet eine Transfersitzung (z. B.TransferVehiclePackagebzw.TransferStart). - Nutzdaten werden sequenziell über den
Flashing Adapteroder direkte Netzwerkkanäle gestreamt und in Blöcken empfangen.
- Der
- Persistierung & Statustracking:
- Eintreffende Datenblöcke werden parallel via
ara::perin dedizierten, transaktionssicheren Partitionen/Dateibereichen abgelegt. - Jeder Blocktransfer sowie Zwischen-Prüfsummen werden synchron über
ara::logfür Audit-Zwecke aufgezeichnet.
- Eintreffende Datenblöcke werden parallel via
- Validierung & Abschluss:
- Nach vollständigem Transfer (
TransferExit) validiert der UCM-Daemon Signaturen und Integrität (Hash-Verifikation). - Bei Prüfsummenfehlern, Quota-Überschreitung in
Persistencyoder Kommunikationsabbruch erfolgt ein definierter Rollback des temporären Datenbestands mit Fehlereintrag überLog and Trace.
- Nach vollständigem Transfer (
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
- UCM-Dienst-Architektur:
- Der UCM-Cluster muss zwingend als Daemon (
daemon-based) im Execution Management (ara::exec) instanziiert sein, um unabhängig vom Lebenszyklus einzelner User-Applikationen kontinuierliche Übertragungsströme verwalten zu können.
- Der UCM-Cluster muss zwingend als Daemon (
- Speicher- und Persistenzdimensionierung (
ara::per):- Für den Transfer vollständiger Vehicle Packages müssen in den Deployment-Manifesten hinreichende Speicher-Quotas für die
Persistency-Ports des UCM-Daemons reserviert werden (Berücksichtigung von A/B-Partitionen oder Staging-Dateisystemen).
- Für den Transfer vollständiger Vehicle Packages müssen in den Deployment-Manifesten hinreichende Speicher-Quotas für die
- Entkopplung der Ingestion-Kanäle:
- OTA- und Diagnosepfade greifen auf dieselbe Core-Logik des UCM zu. Applikationsentwickler dürfen keine proprietären Flashing-Mechanismen am UCM vorbei implementieren; Diagnosetreiber und OTA-Clients dienen rein als Trigger-/Transportadapter.
- Lebenszyklus-Semantik:
- Der Use Case umfasst ausschließlich den Schritt Transfer (Zustand:
TRANSFERRING→TRANSFERRED). Die nachgelagerten Phasen Process, Activate und ggf. Rollback sind separate Anwendungsfälle des UCM-Zustandsautomaten.
- Der Use Case umfasst ausschließlich den Schritt Transfer (Zustand:
Zugeordnete Anforderungen
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