AUTOSAR_AP_EXP_SWArchitecture
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Figure 9.43: Functional Clusters in category Storage
SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck:
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KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung
Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-series@1 · erstellt am 2026-10-08
1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
- Klassifikation: UML-Komponentendiagramm (Strukturdiagramm / Architekturebene).
- Architektonische Einordnung: Darstellung des funktionalen Spektrums der AUTOSAR Adaptive Platform (AP) innerhalb der Domänen-Kategorie Storage gemäß
AUTOSAR_AP_EXP_SWArchitecture. - Technischer Zweck: Definition und formale Zuordnung der Functional Clusters (FC) der Kategorie Storage. Neben dem lokalen
Persistency(ara::per) wird mitRemote Persistencyein daemon-basierter Plattformdienst zur Verwaltung persistenter Daten über Maschinengrenzen hinweg (z. B. Remote Storage, Cloud-Anbindung, stellvertretende Speicherung) spezifiziert.
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
- Komponenten & Stereotypen:
Persistency: Spezifiziert als«aapFunctionalCluster»(AUTOSAR Adaptive Platform Functional Cluster). Bildet die lokale In-Process-Komponente der Kategorie Storage.Remote Persistency: Spezifiziert als«aapFunctionalCluster»mit der Eigenschaftsnotationdaemon-based. Repräsentiert die dienstorientierte Plattformkomponente für ausgelagerte bzw. verteilte Persistenzdienste.
- Schnittstellen & Namensräume (C++ API):
Persistency(ara::per): Bietetara::per::KeyValueStorage(strukturierte Schlüssel-Wert-Speicherung) undara::per::FileStorage(block- und dateiorientierter Stream-Zugriff via Reader-/Writer-Accessoren).Remote Persistency: Service-orientierte Schnittstelle (überara::com) primär für Key-Value-basierte persistente Datenverwaltung auf entfernten Speichermedien oder zentralen Speicherknoten.
- Plattformbeziehungen & OS-Bindung:
Persistencybindet direkt an lokale POSIX-Dateisysteme bzw. NVRAM-Hardwaretreiber an.Remote Persistencysetzt als Daemon-Prozess auf der Kommunikationsinfrastruktur (ara::com) und dem Netzwerk-Stack auf, um Speicheroperationen prozess- oder maschinenübergreifend an Remote-ECUs oder externe Speicherdienste weiterzuleiten.
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf
- Statischer Charakter: Das Diagramm modelliert die Komponenten- und Clusterzuordnung; kein expliziter Sequenzablauf enthalten.
- Laufzeit- und Ausführungsmodell:
- Koexistenz zweier Ausführungsmodelle:
Persistency: Bibliotheksmodell (In-Process-Library), ausgeführt im Thread-Kontext der aufrufenden Adaptive Application ohne IPC-Overhead.Remote Persistency: Explizitdaemon-based, ausgeführt als eigenständiger Hintergrundprozess (Daemon) im Adaptive-Betriebssystem.
- Kommunikation & Nebenläufigkeit: Interaktionen mit
Remote Persistencybedingen Inter-Process-Communication (IPC) oder Netzwerkübertragungen (viaara::com), wodurch asynchrone Kommunikationsmuster, Latenzen und Nebenläufigkeitssteuerung über Prozessgrenzen hinweg zum Tragen kommen. - Synchronisation & Fehlerbehandlung: Transaktionale Absicherung erfolgt lokal über Sync-Mechanismen (
SyncToStorage()), beiRemote Persistencyüber verteilte Bestätigungspfade und service-orientierte Fehlercodes (ara::core::Result).
- Koexistenz zweier Ausführungsmodelle:
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
- Manifest-Konfiguration (ARXML):
- Für
Persistency: Manifestierung lokaler Zugriffe überPersistencyPortPrototype(PersistencyKeyValueDatabaseInterface,PersistencyFileProxyInterface) sowie Definition lokaler Quotas und Redundanzen. - Für
Remote Persistency: Modellierung im Execution-Manifest als separater Prozess (Startup-Konfiguration, Resource-Group) sowie Service-Deployment- und Service-Instance-Manifeste für die Bereitstellung und den Konsum der Remote-Storage-Services viaara::com.
- Für
- Entwickler-Restriktionen:
- Architektonische Trennung beachten: Latenzkritische, ECU-lokale Persistenzanforderungen zwingend über
ara::per(In-Process) abwickeln; netzwerkweite, geteilte oder Cloud-ausgelagerte Datensätze überRemote Persistencyanbinden. - Bei
Remote Persistencymüssen Applikationen netzwerkbedingte Latenzen, asynchrone Antwortzeiten und Verbindungsausfälle architektonisch entkoppeln und fehlertolerant behandeln.
- Architektonische Trennung beachten: Latenzkritische, ECU-lokale Persistenzanforderungen zwingend über
Zugeordnete Anforderungen
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