AUTOSAR_SWS_SynchronizedTimeBaseManager
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Figure 17: Explicit synchronization of OS Schedule Table
SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck:
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KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung
Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-description@2 · erstellt am 2026-10-07
1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
- Diagrammtyp: UML-Sequenzdiagramm (Interaktionsdiagramm).
- Architektur-Kontext: AUTOSAR Classic Platform (CP), Schicht der Basissoftware (BSW), System Services.
- Technischer Zweck: Darstellung des expliziten Synchronisationsmechanismus einer AUTOSAR-OS-Schedule-Table über den Synchronized Time-Base Manager (
StbM). Es spezifiziert den synchronen Kontrollfluss, über den derStbMzyklisch die globale Zeitbasis abgreift und an das Betriebssystem (Os) übergibt, um eine zeitgesteuerte Task-Abarbeitung (z. B. für zeitgetriebene Busse wie FlexRay, TSN/Ethernet) an ein globales Zeitnormal anzugleichen.
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
- Akteure & Lebenslinien:
BSW Task (OS task or cyclic call): Periodischer Ausführungskontext (Zyklustrigger des BSW-Schedulers bzw. der Schchedulerebene).«module» StbM: Synchronized Time-Base Manager (BSW-Servicemodul zur Verwaltung, Umrechnung und Weitergabe synchronisierter Zeitbasen).«module» Os: AUTOSAR Operating System (stellt u. a. Zähler, Alarme und zeitgesteuerte Schedule Tables bereit).
- Schnittstellen & Parameter:
StbM_MainFunction(): Periodische Hauptfunktion desStbM(Scheduled Function / BSW-API).SyncScheduleTable(ScheduleTableType ScheduleTableID, GlobalTimeTickType Value): Normative AUTOSAR OS-API (SWS_Os).ScheduleTableType: Identifikator der zu synchronisierenden Schedule Table.GlobalTimeTickType: Aktueller Zähler-/Tick-Wert der globalen Zeitbasis zur Nachführung der Phasendifferenz im OS.
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf
- Trigger: Der BSW-Scheduler ruft im Kontext einer periodischen Task synchron
StbM_MainFunction()auf. - Zeitbasenauswertung & Aufruf: Innerhalb der
StbM_MainFunction()berechnet derStbMaus der verknüpften Zeitbasis den aktuellen Zeitwert in OS-Ticks und ruft synchron die OS-ServicefunktionSyncScheduleTable(ScheduleTableType, GlobalTimeTickType)auf. - OS-Korrektur: Das Betriebssystem gleicht den aktuellen Stand der Schedule Table mit dem übergebenen
GlobalTimeTickType-Wert ab (Korrektur von Phasendurschlägen / Drift über OS-interne Synchronisationsstrategien). - Rückkehr: Nach Abschluss der Bereitstellung im OS kehrt
SyncScheduleTable()zumStbMzurück. - Abschluss:
StbM_MainFunction()terminiert und gibt den Kontrollfluss an die aufrufende BSW-Task zurück.
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
- Konfigurationsabhängigkeit (BSW/OS):
- Im
StbM-Konfigurationsbaum muss die explizite Synchronisation aktiviert und die Ziel-Schedule-Table des OS über den entsprechenden Konfigurationsparameter (StbMOSScheduleTableRef) referenziert sein. - Im Betriebssystem (
Os) muss die betreffende Schedule Table mitOsScheduleTableSyncStrategy = EXPLICITkonfiguriert werden.
- Im
- Granularität & Rundung: Entwickler müssen sicherstellen, dass die Tick-Auflösung (
OsCounter/OsSecondsPerTick) und die Genauigkeit derStbM-Zeitbasis zueinander kompatibel sind, um Quantisierungsfehler bei der Umrechnung aufGlobalTimeTickTypezu minimieren. - Echtzeitbedingungen & Jitter: Das Aufrufintervall der
StbM_MainFunction()bestimmt maßgeblich die Nachführrate. Ein hoher Task-Jitter der BSW-Task überträgt sich direkt auf die zeitliche Erfassung und Übergabe an das OS;SyncScheduleTable()darf nur aufgerufen werden, wenn die globale Zeitbasis den StatusTIMEOUTnicht überschritten hat und als synchron/gültig markiert ist.
Zugeordnete Anforderungen
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