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AUTOSAR_AP_EXP_InterfacesGuidelines FIG-fd42f6405075e87d 853 × 493 px 1 Release(s)

Figure 5.1: A basic application State transition example

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✦ KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-description@2 · erstellt am 2026-10-07

1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext

  • Diagrammtyp: UML-Sequenzdiagramm (sd Application State transition(asynchronous)).
  • Architektur-Kontext: AUTOSAR Adaptive Platform (AP), Functional Cluster State Management (ara::sm).
  • Funktionaler Zweck: Modellierung einer asynchronen, vollständig entkoppelten Zustandsüberführung zwischen zwei AUTOSAR Adaptive Applications (AAs) über das State Management unter Verwendung Service-orientierter Kommunikation (ara::com).

2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen

  • Application1: Client-/Trigger-Applikation; fungiert als Initiator einer Zustandsänderung (z. B. HMI, Diagnose-Client oder externer Event-Detektor).
  • State Management: Zentraler Plattform-Orchestrator zur Verwaltung von Maschinen-, Funktionsgruppen- und Applikationszuständen.
    • TriggerIn: Eingehender Port/Skeleton-Endpunkt zur Entgegennahme von Zustandswechsel-Anforderungen via ara::com.
    • Core Logic (State Engine): Interne Zustandsmaschine zur Überprüfung von Transitionen und Systemintegrität.
    • TriggerOut: Ausgehender Port/Event-Publisher-Endpunkt zur Notifizierung abhängiger Prozesse über erreichte Zustände.
  • Application2: State-Consumer/Worker-Applikation; passt ihr Betriebsverhalten an den vom State Management gemeldeten Systemzustand an.
  • Kommunikationsbeziehungen:
    • Loose Kopplung über Publish/Subscribe- und Event-Mechanismen (ara::com).
    • Keine direkte Punkt-zu-Punkt-Abhängigkeit zwischen Application1 und Application2.

3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf

  1. Subscription-Phase (Prä-Kondition):
    • Application2 registriert sich mittels subscribe() asynchron am Ausgangsport TriggerOut auf Zustandsereignisse.
  2. Trigger-Eingang:
    • Application1 initiiert den Vorgang via write() auf die Schnittstelle TriggerIn.
    • TriggerIn delegiert den Trigger über ein internes Signal event() an die Kernlogik des State Managements.
  3. Zustandsvalidierung (Guard Evaluation):
    • Das State Management führt synchron checkGuardCondition(s) aus (Validierung von Vorbedingungen, Safety-Integrität, Abhängigkeiten und aktuellem Systemkontext).
  4. Transition & Zustands-Publikation:
    • Bei erfolgreicher Guard-Prüfung übergibt der State-Management-Kern den neuen Zustand via write(state) an den Port TriggerOut.
  5. Asynchrone Notifikation & Ausführung:
    • TriggerOut propagiert den Zustandswechsel über event() an abonnierte Konsumenten.
    • Application2 empfängt das Event und initiiert die zustandsspezifische Verhaltensänderung (do something()).

4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise

  • API- & Architektur-Vertrag:
    • Applikationen dürfen Zustände weder direkt anfordern noch untereinander aushandeln; der Kontrollfluss muss zwingend über die Guard-Logik des State Managements kanalisiert werden.
    • Die Entkopplung erfordert non-blocking Event-Handler (z. B. über ara::com::Event::SetReceiveHandler oder Event-Polling-Mechanismen).
  • Guard-Condition-Design:
    • Guards im State Management müssen deterministisch und zeitinvariant implementiert sein. Schlägt eine Guard-Bedingung fehl, bricht die Kette ab, ohne dass write(state) ausgelöst wird (stilles Verwerfen oder dediziertes Error-Handling erforderlich).
  • Echtzeit- und Latenz-Einschränkungen:
    • Der Ablauf ist vollständig asynchron. Entwickler dürfen keine Annahmen über synchrone Reaktionszeiten von Application2 relativ zum Aufruf von Application1 treffen. Quittierungen müssen bei Bedarf als explizite Rückmelde-Events modelliert werden.

Zugeordnete Anforderungen

Diese Angaben zeigt der Versions-Explorer.

Vorkommen in AUTOSAR-Releases (1)

Release Dokument Seite Nr. Bildunterschrift im Dokument
R23-11 AUTOSAR_AP_EXP_InterfacesGuidelines S. 20 5.1 Figure 5.1: A basic application State transition example