AUTOSAR_AP_SWS_StateManagement
FIG-fe86e0259c894d92
479 × 328 px
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Figure 7.8: TransitionRequestTable
SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck:
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KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung
Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-series@1 · erstellt am 2026-10-08
1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
- Klassifikation: Tabellarische Zustandsübergangsmatrix / Transition Lookup Table (Zustandsübergangstabelle eines deterministischen endlichen Automaten / DFA).
- Architektur-Kontext: AUTOSAR Adaptive Platform (AP), Functional Cluster State Management (SM) gemäß Spezifikation
AUTOSAR_SWS_StateManagement(Release R22-11). - Funktionaler Zweck:
- Umsetzung von [RS_SM_00001] (Koordination und Steuerung von Applikationsmengen via Function Groups) und [RS_SM_00005] (Zustandswechsel interner State Machines basierend auf externen Triggern).
- Formale Definition der zulässigen Zustandsübergänge einer im State Management instanziierten State Machine. Die Tabelle dient als normativer Filter und Zuordnungsfunktion (s_current, request) ↦ s_next, um unzulässige Zustandswechsel abzuwehren und deterministische Zielzustände zu erzwingen.
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
- Tabellen-Entitäten & Attribute:
Transition Request(Eingangs-Trigger / Request ID): Numerischer Identifikator der Transitionsanforderung (Parameter der SchnittstelleRequestTransition).1000: Anforderungs-ID für Standard-Rückführung bzw. Reaktivierung (On→Off,Suspend→On,Recovery→Off).1001: Anforderungs-ID für Aktivierung bzw. Abbruch (Off→On,Startup→Off).1002: Spezifische Anforderungs-ID für die Rückführung nach Fehlerbehandlung (Recovery→Off).
Current State(Ausgangszustand): Diskreter interner Betriebszustand der State Machine ($s \in \{\text{Off}, \text{On}, \text{Recovery}, \text{Startup}, \text{Suspend}\}$):Off: Inaktiver Grundzustand / Ruhezustand.On: Regulärer aktiver Betriebszustand.Startup: Hochlauf- und Initialisierungsphase.Suspend: Energiespar- / Standby-Zustand.Recovery: Fehlerbehandlungs- und Wiederherstellungsphase.
Next State(Folgezustand): Resultierender Zielzustand nach erfolgreicher Auswertung (s' ∈ Off, On).
- Schnittstellen & Metamodell-Bezug:
- Service-Interface:
ara::sm::StateMachineService(definiert unter [SWS_SM_00600]). - Service-Methode:
RequestTransition(TransitionRequest)– aufgerufen von berechtigten Client-Applikationen (SMControlApplication) oder internen Triggern. - Metamodell (TPS Manifest Specification): Deklaration im Plattform-Manifest unterhalb des Metaklassen-Elements
StateMachinealsTransitionRequestTablemit Bindung an zugeordneteActionList-Definitionen.
- Service-Interface:
- Relationen & Übergangslogik im Schaubild:
- Off –1001→ On: Aktivierung des Systems aus dem Ruhezustand in den regulären Betrieb.
- On –1000→ Off: Reguläres Herunterfahren des aktiven Systems in den Ruhezustand.
- Recovery –1002→ Off: Spezifische Fehlerbeendigung und Rückführung in den Grundzustand.
- Startup –1001→ Off: Abbruch der Initialisierung und Rückfall in den Ruhezustand.
- Suspend –1000→ On: Reaktivierung / Aufwecken aus dem Energiesparmodus in den Betrieb.
- Recovery –1000→ Off: Standard-Rückführung aus dem Fehlerzustand in den Ruhezustand.
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf
- Triggering: Eine Client-Applikation (
SMControlApplication) setzt überara::comeinen MethodenaufrufRequestTransition(reqId)ab oder ein internes Plattform-Ereignis (z. B. Netzwerk-Statuswechsel) triggert die State Machine. - Evaluierung & Tabellen-Lookup:
- Die State Management Engine liest den aktuellen internen Zustand
Current Stateaus und führt einen Lookup nach dem Tupel(Transition Request, Current State)durch. - Positiver Pfad: Existiert das Tupel in der Tabelle (z. B. Request
1000im ZustandSuspend→Next State = On, oder Request1002im ZustandRecovery→Next State = Off), wird der definierte Folgezustand als Zielzustand übernommen. - Negativer Pfad: Ist das Tupel in der Tabelle nicht definiert (z. B. Request
1002im ZustandOffoder Request1001im ZustandOn), wird die Anforderung verworfen. Die Methode quittiert den Aufruf mit einem Fehlercode (z. B.kTransitionNotAllowedoderkInvalidValue).
- Die State Management Engine liest den aktuellen internen Zustand
- Ausführung des Zustandswechsels:
- Vor Beginn der Transition stoppt das State Management die Abarbeitung laufender
ActionListItemsder bisherigenActionListdesCurrent State. - Atomare Umschaltung des internen Zustandsregisters auf
Next State. - Ausführung der neuen
ActionList, welche über das Execution Management (ara::exec::FunctionGroupState) die Prozesse der zugeordneten Function Group startet, stoppt oder rekonfiguriert.
- Vor Beginn der Transition stoppt das State Management die Abarbeitung laufender
- Fehlerbehandlung: Scheitert eine abhängige Aktion während des Phasenwechsels, greift die komplementäre Fehlerbehandlungslogik (
ErrorRecoveryTable).
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
- Plattform- & SM-Entwickler (Stack Implementation):
- O(1) Validierung: Zur Gewährleistung harter Echtzeit und Determinismus sollte die
TransitionRequestTablezur Compile- bzw. Generierzeit in eine dichte Matrix oder ein direkt indiziertes Lookup-Array abgebildet werden (Mapping der symbolischen Zustands-Enums und Request-IDs auf Speicherindizes). - Vollständigkeit & Fehlersicherheit: Nicht deklarierte Tupel stellen implizit verbotene Übergänge dar; eine defensive Default-Behandlung für undefinierte Trigger-Zustands-Paare ist zwingend bereitzustellen.
- O(1) Validierung: Zur Gewährleistung harter Echtzeit und Determinismus sollte die
- Applikations-Entwickler (
SMControlApplication):- API-Vertrag:
RequestTransition()arbeitet asynchron viaara::core::Future. Applikationen müssen den Rückgabewert explizit auf Transitionsfehler prüfen; ein abgelehnter Aufruf bewirkt keine Zustandsänderung. - Zwei-Phasen-Konvergenz: Alle Zielzustände der Tabelle münden ausschließlich in
OffoderOn. Zwischenzustände (Startup,Suspend,Recovery) können nie direkt als Zielzustand einer Transition angefordert werden, sondern dienen als kontrollierte Ausgangszustände.
- API-Vertrag:
- Integrations- & Manifest-Konfiguration:
- Strikte Ablaufarchitektur: Durch die expliziten Regeln wird sichergestellt, dass aus
Startupnur ein Abbruch nachOffmöglich ist, ausSuspendnur die Reaktivierung nachOnführt undRecoveryüber zwei getrennte Trigger (1000und1002) sicher nachOffzurückgeführt werden kann.
- Strikte Ablaufarchitektur: Durch die expliziten Regeln wird sichergestellt, dass aus
Zugeordnete Anforderungen
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