Dient als Ausgabestruktur für Nutzdaten einer positiven Diagnose-Antwort bei generischen Datenidentifikatoren.
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KI-generiertgemini-3.8-flash-medium · 2026-10-13
Dient als Ausgabestruktur für Nutzdaten einer positiven Diagnose-Antwort bei generischen Datenidentifikatoren.
Die Datenstruktur ara::diag::GenericDataIdentifier::OperationOutput kapselt die Nutzdaten für positive Antwortnachrichten im Rahmen generischer DID-Diagnoseoperationen ([SWS_DM_00641]). Bei einer eingehenden Diagnoseanfrage instanziiert die Applikation die Struktur und befüllt das Mitglied responseData mit den ermittelten Ausgabedaten, bevor sie an das Diagnostic Management übergeben wird ([SWS_DM_00631]). Dabei gilt die wesentliche Randbedingung, dass responseData ausschließlich die reinen Nutzdaten und keinesfalls den eigentlichen Data Identifier enthalten darf. Nach der Überführung in die UDS-Antwortbotschaft endet der Lebenszyklus des kurzlebigen Wertobjekts.
Kontext
Die Datenstruktur ara::diag::GenericDataIdentifier::OperationOutput ist Bestandteil des Moduls diag in der AUTOSAR Adaptive Platform und wird über den Header ara/diag/generic_data_identifier.h bereitgestellt ([SWS_DM_00641], [SWS_DM_00631]). Innerhalb der Diagnosearchitektur fungiert die Struktur als spezialisierter Datencontainer für die Ergebnisdaten einer positiven Diagnose-Antwortnachricht bezüglich eines generischen Datenbezeichners (Data Identifier, DID) (AUTOSAR_AP_SWS_Diagnostics §8.19.2 „Struct: OperationOutput“).
Im Zusammenspiel der beteiligten Architekturkomponenten bildet OperationOutput das Bindeglied zwischen der anwendungsspezifischen Diagnose-Servicefunktion und dem zentralen Diagnostic Management. Während die Anwendung für das Auslesen und Aufbereiten der Nutzdaten zuständig ist, übernimmt das Diagnoselaufzeitsystem die übergeordnete Protokollabwicklung gegenüber dem externen Diagnosetester. Zur Übergabe der Antwortdaten deklariert die Struktur die öffentliche Elementvariable responseData vom Typ ara::core::Vector<std::uint8_t> ([SWS_DM_00631], AUTOSAR_AP_SWS_Diagnostics §8.19.2.1.1 „responseData“). Dieser Byte-Vektor transportiert die Nutzlast der positiven Antwortnachricht, wobei der Datenidentifikator selbst nicht im Vektor enthalten sein darf ([SWS_DM_00631]).
Lebenszyklus
Als leichtgewichtiges Datenübertragungs-Struct ohne eigene Methoden unterliegt ara::diag::GenericDataIdentifier::OperationOutput einem einfachen, transienten Wert-Lebenszyklus ([SWS_DM_00641]). Die Instanziierung erfolgt bedarfsgesteuert innerhalb der anwendungsspezifischen Behandlungsroutine, sobald eine entsprechende Lese- oder Abfrageoperation für einen generischen DID erfolgreich verarbeitet wurde. Der enthaltene Vektor responseData wird hierbei mit den angeforderten Diagnose-Nutzdaten befüllt ([SWS_DM_00631]).
Die Besitzverhältnisse sind streng sequenziell: Die erzeugende Applikation hält die Instanz zunächst lokal und übergibt sie nach Fertigstellung an das Diagnose-Framework. Die Lebensdauer der Instanz endet, sobald das Diagnostic Management die Nutzdaten in die ausgehende Diagnose-Antwortbotschaft übernommen hat. Vermutlich erfolgt die Rückgabe an das Laufzeitsystem ressourcenschonend per Move-Semantik oder verpackt in einem asynchronen Container wie ara::core::Future oder ara::core::Result. Frage Q-6e8dadb21e01d4fb (offen) Eine interne Synchronisation für den nebenläufigen Zugriff bietet die Struktur nicht; da sie jedoch transient innerhalb des ausführenden Worker-Threads der Operation befüllt und übergeben wird, ist interpretation: ein thread-übergreifender Schutz im regulären Betriebsablauf nicht erforderlich.
Nutzungspfad
Die typische Aufrufreihenfolge bei der Abarbeitung einer generischen Diagnose-Datenabfrage gliedert sich in folgende Schritte:
Ein externer Diagnosetester initiiert eine Abfrage (beispielsweise einen UDS-Dienst zum Lesen per Datenidentifikator), die vom Diagnostic Management des Fahrzeugs empfangen wird.
Das Diagnosesystem delegiert die Leseanforderung an die zuständige Instanz von ara::diag::GenericDataIdentifier der Anwendung.
Die Applikation ermittelt die geforderten Sensordaten oder internen Parameter und instanziiert ara::diag::GenericDataIdentifier::OperationOutput ([SWS_DM_00641]).
Die befüllte Instanz wird an das Diagnostic Management zurückgeliefert, welches den DID voranstellt, das vollständige positive Antworttelegramm assembliert und an den Diagnosetester übermittelt.
gemini-3.8-flash-medium· 2026-10-13