Erfasst detaillierte Zeitstempel und Messwerte eines Peer-Delay-Initiators zur Validierung von Laufzeiten im Netzwerk.
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KI-generiertgemini-3.8-flash-medium · 2026-10-13
Erfasst detaillierte Zeitstempel und Messwerte eines Peer-Delay-Initiators zur Validierung von Laufzeiten im Netzwerk.
Die Struktur ara::tsync::PdelayInitiatorMeasurementType speichert detaillierte Zeitstempel und Messwerte, die ein Peer-Delay-Initiator während des Nachrichtenaustauschs zur Zeitvalidierung aufzeichnet. Sie führt lokale Sende- und Empfangszeitstempel mit den vom Responder übermittelten Werten zusammen und hält die berechnete Laufzeit pDelay[SWS_TS_14166] fest. Zur eindeutigen Zuordnung wird die Sequenznummer sequenceId[SWS_TS_14167] mitgeführt, während ein Referenztupel aus lokaler und globaler Zeit die Korrelation sichert. Als passiver Datenbehälter erfordert die Struktur eine externe Synchronisation bei nebenläufigen Zugriffen.
Kontext
Die Datenstruktur ara::tsync::PdelayInitiatorMeasurementType ist Bestandteil des Moduls tsync in der AUTOSAR Adaptive Platform und wird über die Header-Datei ara/tsync/time_validation_measurement_types.h bereitgestellt. Ihre primäre Verantwortung besteht darin, detaillierte Zeitstempel und Messwerte zu kapseln, die auf Seiten des Peer-Delay-Initiators (pDelay Initiator) während der Laufzeitermittlung und Zeitvalidierung anfallen. Im Rahmen der Protokollausführung interagiert der Initiator über das Netzwerk mit einem Kommunikationspartner (Responder), welcher die Peer-Delay-Anfragen entgegennimmt und beantwortet. Die erfassten Daten ermöglichen es, die Signallaufzeiten zwischen Netzwerkknoten präzise nachzuvollziehen sowie Abweichungen der Zeitbasen zu analysieren. Typischerweise werden Instanzen dieser Struktur nach Abschluss eines Messzyklus an übergeordnete Überwachungs- und Validierungsinstanzen übergeben, sodass die Struktur als Schnittstellendatensatz zwischen Netzwerkprotokoll und Diagnoseauswertung fungiert.
Lebenszyklus
Die Struktur ist als struct PdelayInitiatorMeasurementType final deklariert und dient als reiner Datencontainer ohne polymorphe Eigenschaften oder dynamische Speicherverwaltung. Instanzen entstehen üblicherweise auf dem Stack oder im Speicherbereich des Synchronisations-Subsystems zu Beginn oder während eines Messvorgangs. Während des Nachrichtenaustauschs werden die einzelnen Attribute schrittweise mit Zeitstempeln und Protokolldaten befüllt. Nach Abschluss der Berechnungen wird das konsolidierte Objekt per Wert oder Referenz an konsumierende Funktionen übergeben. Da keine Ressourcen allokiert werden, endet die Lebensdauer automatisch mit dem Verlassen des umschließenden Gültigkeitsbereichs. Bei nebenläufiger Nutzung ist zu berücksichtigen, dass gleichzeitige schreibende Zugriffe auf dieselbe Instanz nicht threadsicher sind; die Erfassung und Konsolidierung der Werte erfolgt sequenziell im Ausführungskontext des Initiators vor der Freigabe zur lesenden Weiterverarbeitung.
Nutzungspfad
Der typische Nutzungspfad umfasst die phasengerechte Aufzeichnung der Protokollzeitstempel und Identifikatoren im Verlauf eines vollständigen Peer-Delay-Messzyklus:
Beim Absenden der Anfragenachricht Pdelay_Req registriert der Initiator die Kennung der Nachricht im Feld sequenceId[SWS_TS_14167] und speichert den lokalen Sendezeitpunkt in Virtual Local Time als requestOriginTimestamp[SWS_TS_14160].
Empfängt der Initiator die Antwort Pdelay_Resp, hält er den Zugangszeitpunkt in Virtual Local Time im Feld responseReceiptTimestamp[SWS_TS_14161] fest und entnimmt dem Antwortpaket den vom Responder erfassten Eingangszeitpunkt der Anforderung in Global Time, um diesen in requestReceiptTimestamp[SWS_TS_14162] zu speichern.
Mit dem Eintreffen der Folgenachricht Pdelay_Resp_Follow_Up wird der Sendezeitpunkt der Antwort in Global Time extrahiert und in responseOriginTimestamp[SWS_TS_14163] abgelegt.
Nach Vorliegen aller Zeitwerte berechnet der Initiator die aktuelle Verzögerung pDelay[SWS_TS_14166]. Zur Korrelation zwischen lokaler und globaler Zeitbasis wird das Referenztupel aus referenceLocalTimestamp[SWS_TS_14164] (in Virtual Local Time) und referenceGlobalTimestamp[SWS_TS_14165] (in Global Time) im Messdatensatz hinterlegt.
Das nachfolgende Sequenzdiagramm veranschaulicht den Ablauf des Nachrichtenaustauschs und die schrittweise Befüllung der Messdatenstruktur:
Nach vollständiger Initialisierung aller Felder steht der Datensatz für Auswertungen, Plausibilitätsprüfungen oder Protokollierungen zur Verfügung, um die Integrität der Netzwerksynchronisation nachzuweisen.
Dieser Leitfaden basiert auf der Spezifikation AUTOSAR Adaptive R25-11 (Modul tsync) und beschreibt die Struktur PdelayInitiatorMeasurementType.
gemini-3.8-flash-medium· 2026-10-13