Dient der Erfassung von Sendezeitstempeln und Frame-Sequenzen zur Validierung eines Time Masters im Netzwerk.
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KI-generiertgemini-3.8-flash-medium · 2026-10-13
Dient der Erfassung von Sendezeitstempeln und Frame-Sequenzen zur Validierung eines Time Masters im Netzwerk.
Die Datenstruktur dient der Zusammenführung von detaillierten Messdaten zur messtechnischen Validierung und Laufzeitüberwachung des Time Masters. Bei jedem versendeten Synchronisationsrahmen bündelt sie den Sendezeitpunkt in der globalen Zeitbasis über preciseOriginTimestamp[SWS_TS_14140], den netzwerkbezogenen Sendezeitstempel syncEgressTimestamp sowie die Ethernet-Rahmenkennung sequenceId[SWS_TS_14142]. Diese aggregierten Messwerte ermöglichen nachgelagerten Analyseinstanzen eine lückenlose Plausibilisierung von Jitter und Paketabfolgen. Da der Typ als finaler Datenbehälter ohne eigene Synchronisation deklariert ist, erfordert ein nebenläufiger Austausch vermutlich zusätzliche Absicherungen durch den Aufrufer. Frage (offen)
Kontext
Die Struktur ara::tsync::TimeMasterMeasurementType ist Bestandteil der Zeitvalidierung (Time Validation) im Modul tsync der AUTOSAR Adaptive Platform. Gemäß Spezifikation bündelt sie detaillierte Messdaten zur Validierung eines Time Masters. In verteilten Systemen stellt der Time Master die zeitliche Referenz für angeschlossene Netzwerkknoten bereit. Um die Einhaltung geforderter Synchronisationsgenauigkeiten sicherzustellen und zeitliche Abweichungen im laufenden Betrieb zu erkennen, werden messtechnische Kenndaten direkt an den Schnittstellen des Time Masters erfasst.
Die Definition des Typs ist in der Header-Datei ara/tsync/time_validation_measurement_types.h hinterlegt [SWS_TS_14140]. Als zentrales Datentransferobjekt führt die Struktur drei elementare Messgrößen zusammen, die beim Aussenden von Synchronisations-Nachrichten (Sync-Frames) über Ethernet entstehen:
preciseOriginTimestamp: Der Sendezeitpunkt (Egress Timestamp) des Sync-Frames bezogen auf die globale Zeitbasis im Format ara::tsync::Timestamp[SWS_TS_14140].
syncEgressTimestamp: Der netzwerknahe Sendezeitpunkt des Sync-Frames als 64-Bit-Ganzzahl (std::uint64_t) [SWS_TS_14141].
sequenceId: Die Sequenzkennung des gesendeten Ethernet-Frames als 16-Bit-Wert (std::uint16_t) [SWS_TS_14142].
Die Struktur agiert somit als standardisierte Schnittstelle zwischen dem eigentlichen Synchronisationsdienst des Time Masters und nachgelagerten Überwachungs- bzw. Validierungskomponenten.
Lebenszyklus
Die Deklaration erfolgt als struct TimeMasterMeasurementType final und kennzeichnet die Klasse als finale Datenstruktur mit reiner Wertsemantik. Da sie keine dynamischen Ressourcen verwaltet und keine Vererbungshierarchie aufweist, ist ihre Erzeugung leichtgewichtig. Typischerweise wird eine Instanz unmittelbar nach dem Versenden eines Sync-Frames durch den Time Master erzeugt, sobald der physikalische Sendezeitstempel und die Sequenznummer vorliegen.
Die Lebensdauer eines Exemplars ist eng an den Auswertungszyklus gebunden. Die Daten dürften als Kopie oder über Move-Operationen an die konsumierende Validierungsinstanz übergeben und nach Abschluss der Plausibilitätsprüfung verworfen werden. Frage Q-c09487031c2b5638 (offen) Die Struktur beinhaltet keinerlei interne Synchronisationsmechanismen wie Mutexe. Wird eine Instanz in nebenläufigen Softwarearchitekturen über Thread-Grenzen hinweg ausgetauscht, liegt die Verantwortung für den threadsicheren Zugriff vermutlich vollständig beim Aufrufer.
Nutzungspfad
Der typische Ablauf der Verwendung umfasst die Ermittlung der Messwerte beim Rahmenversand, die Kapselung in der Struktur sowie die Weitergabe zur Validierung:
Versand des Sync-Frames: Der Time Master sendet einen Synchronisationsrahmen über das Ethernet-Netzwerk aus, wobei die Rahmenkennung in sequenceId festgehalten wird [SWS_TS_14142].
Messwerterfassung: Der hardware- oder treibernahe Egress-Zeitpunkt wird als syncEgressTimestamp erfasst [SWS_TS_14141]. Gleichzeitig wird der korrespondierende globale Zeitwert ermittelt und als preciseOriginTimestamp hinterlegt [SWS_TS_14140].
Befüllung der Struktur: Die erfassten Werte werden in einer Instanz von TimeMasterMeasurementType aggregiert.
Auswertung: Die Struktur wird an das Validierungs-Subsystem übergeben, welches anhand der Sequenznummer Paketverluste detektiert und durch Abgleich der Zeitstempel Jitter oder Sendedrifte berechnet.
Interpretation: Durch die gemeinsame Erfassung von lokalem Egress-Zeitstempel [SWS_TS_14141] und globaler Referenzzeit [SWS_TS_14140] kann die Validierungslogik feststellen, ob Verarbeitungsverzögerungen im Protokollstapel des Time Masters aufgetreten sind. Frage Q-7454a019d8b9e764 (offen)
Dieser Leitfaden basiert auf der Spezifikation AUTOSAR Adaptive Platform Release R25-11 und wurde automatisiert erstellt.
gemini-3.8-flash-medium· 2026-10-13