namespace <SI-Namespace>::proxy::methods
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Stellt proxy-seitige Methodenklassen für reguläre Serviceaufrufe und Fire-and-Forget-Operationen bereit.
Stellt proxy-seitige Methodenklassen für reguläre Serviceaufrufe und Fire-and-Forget-Operationen bereit.
Der Namensraum <SI-Namespace>::proxy::methods stellt die proxy-seitigen Klassen für Methodenaufrufe eines ServiceInterface im Modul com der AUTOSAR Adaptive Platform bereit. Für jede ClientServerOperation wird abhängig vom Metamodell-Attribut ClientServerOperation.fireAndForget entweder die Klasse <Method> für reguläre Aufrufe oder <FnFMethod> für unidirektionale Aufrufe instanziiert. Während reguläre Methoden serverseitige Rückgabewerte und Fehlermeldungen unterstützen, verarbeiten Fire-and-Forget-Methoden prinzipbedingt keine Antwortnachrichten. Die Lebensdauer der Methodenobjekte dürfte dabei direkt an die Existenz der übergeordneten Proxy-Instanz gebunden sein. Frage (offen)
Kontext
Der Namensraum <SI-Namespace>::proxy::methods bildet innerhalb des Moduls com der AUTOSAR Adaptive Platform die methodenspezifischen Schnittstellenklassen für Service-Proxies ab. Jedes in einem ServiceInterface modellierte ClientServerOperation wird abhängig von seinen Konfigurationseigenschaften auf eine entsprechende Methodenklasse abgebildet. Der Namensraum enthält dabei im Wesentlichen zwei Klassenmuster: <Method> für Operationen mit Antwortverhalten und <FnFMethod> für sogenannte Fire-and-Forget-Operationen.
Die primäre Verantwortlichkeit dieser Klassen besteht darin, Methodenaufrufe einer Client-Anwendung entgegenzunehmen, die Übergabeparameter für den Transport aufzubereiten und die Kommunikation mit der zugrunde liegenden Middleware-Schicht abzuwickeln. Interaktionspartner sind auf der Aufruferseite die anwendungsspezifischen Client-Komponenten sowie auf der Vermittlungsseite die übergeordnete Proxy-Klasse des Namensraums <SI-Namespace>::proxy, welche die Methodeninstanzen aggregiert.
Die Differenzierung der beiden Klassen richtet sich nach dem Metamodell-Attribut ClientServerOperation.fireAndForget:
<Method>wird für Operationen erzeugt, bei denenClientServerOperation.fireAndForget == FALSEkonfiguriert ist. Vermutlich kapselt eine Instanz dieser Klasse den asynchronen Aufruf eines Dienstes und stellt das Ergebnis oder eventuelle Anwendungsfehler über einen zukunftsgerichteten Ergebnistyp bereit. Frage Q-75c8a4495ee9c1cb (offen)<FnFMethod>wird erzeugt, wennClientServerOperation.fireAndForget == TRUEkonfiguriert ist. Eine Methode dieser Klasse dürfte als unidirektionaler Aufruf implementiert sein, der keine Antwort vom Server erwartet und dem Aufrufer keinen Rückgabewert liefert. Frage Q-1f9698a27137b73d (offen)
Lebenszyklus
Die Erzeugung und Zerstörung der in diesem Namensraum definierten Methodenklassen ist eng an den übergeordneten Proxy gekoppelt. Die Lebensdauer der Methodenobjekte dürfte an die Lebensdauer der umschließenden Proxy-Instanz im Namensraum <SI-Namespace>::proxy gebunden sein. Frage Q-ec1ef4d1ebc90d5a (offen) Bei der Instanziierung des Proxy-Objekts werden die zugehörigen Instanzen von <Method> und <FnFMethod> als Member initialisiert und stehen der Anwendung unmittelbar für Aufrufe zur Verfügung.
Hinsichtlich des internen Zustands besitzen die Methodenobjekte nach ihrer Initialisierung eine dauerhafte Aufrufbereitschaft, solange die Proxy-Instanz gültig bleibt. Zustandsübergänge einzelner Aufrufe betreffen nicht die Methodeninstanz selbst, sondern die individuellen Aufrufkontexte. Bei nebenläufigen Zugriffen aus mehreren Threads der Client-Anwendung muss gewährleistet sein, dass parallele Aufrufe derselben Methodeninstanz threadsicher initiiert werden können. Die Zerstörung erfolgt implizit beim Verlassen des Gültigkeitsbereichs oder bei der expliziten Zerstörung der Proxy-Instanz, wobei offene Kommunikationsressourcen bereinigt werden.
Nutzungspfad
Der typische Ablauf bei der Nutzung der Methodenklassen durch eine Client-Anwendung folgt einer festgelegten Abfolge:
- Proxy-Bereitstellung: Die Anwendung erzeugt oder bezieht eine initialisierte Instanz des Service-Proxy aus dem Namensraum
<SI-Namespace>::proxy. - Methodenzugriff: Der Aufruf der gewünschten Operation erfolgt über die Methoden-Member der Proxy-Instanz, welche die Klassen
<Method>oder<FnFMethod>instanziieren. - Ausführung einer regulären Operation: Bei Aufruf einer Instanz von
<Method>übergibt der Client die erforderlichen Eingangsparameter. Der Aufruf stößt die Übertragung an das Zielsystem an. Das Rückgabeobjekt ermöglicht es der Anwendung, das Eintreffen des Ergebnisses abzuwarten oder asynchron weiterzuarbeiten. - Ausführung einer Fire-and-Forget-Operation: Bei Aufruf einer Instanz von
<FnFMethod>werden die Parameter übergeben und unmittelbar zur Weiterleitung an die Übertragungsschicht übermittelt. Die Methode kehrt direkt nach der Übergabe an den Aufrufer zurück. - Ergebnisverarbeitung: Bei regulären Methodenaufrufen wertet der Client das bereitgestellte Ergebnis aus und prüft, ob die Operation erfolgreich abgeschlossen wurde.
Fehlerszenarien
Die Fehlerbehandlung unterscheidet sich grundlegend zwischen den beiden Methodenarten: Bei regulären Operationen über <Method> können sowohl Fehler der Übertragungsschicht als auch spezifische Anwendungsfehler auftreten, die in der Schnittstellendefinition hinterlegt sind. Da ClientServerOperation.fireAndForget == FALSE konfiguriert ist, werden Antwortnachrichten einschließlich möglicher Fehlermeldungen vom Server an den Proxy zurückgemeldet. Die Client-Anwendung kann diese Fehler über das Rückgabeobjekt des Aufrufs auswerten und geeignete Behandlungsroutinen einleiten.
Im Gegensatz dazu schließt das Design von <FnFMethod> durch ClientServerOperation.fireAndForget == TRUE eine serverseitige Fehlerrückmeldung an den Aufrufer prinzipbedingt aus. Fehler, die auf dem Server während der Abarbeitung der Operation auftreten, können nicht an den Proxy übermittelt werden. Vor- und Nachbedingungen beschränken sich auf die lokale Aufrufseite: Vorbedingungen verlangen gültige Parameterwerte und eine einsatzbereite Kommunikationsinfrastruktur. Tritt beim Absenden ein lokaler Fehler auf, kann dieser unmittelbar beim Methodenaufruf signalisiert werden, während serverseitige Ausführungsfehler für den Aufrufer unbemerkt bleiben.
Dieser Leitfaden wurde durch eine künstliche Intelligenz auf Basis der AUTOSAR-Spezifikationsdaten generiert.
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Klassen
Service proxy fire-and-forget method class, one for each ClientServerOperation ( ClientServerOperation.fireAndForget==TRUE) defined in the S
Service proxy method class, one for each ClientServerOperation ( ClientServerOperation.fireAndForget ==FALSE) defined in the ServiceInterfac
Klassendiagramm
Abgerundete Rahmen = Namespace- bzw. Klassen-Scopes; hohle Dreieckspfeile = Vererbung (zeigt zur Basisklasse); graue Boxen = namespace-fremde bzw. externe Basisklassen. Klicken öffnet die jeweilige Klassen- bzw. cppreference-Seite.
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