namespace ara::crypto::cryp
User GuideKI-GENERIERT
Definiert Schnittstellen für kryptografische Berechnungen, Schlüsselobjekte und deren Speicherverwaltung.
Definiert Schnittstellen für kryptografische Berechnungen, Schlüsselobjekte und deren Speicherverwaltung.
Der Namespace ara::crypto::cryp stellt die zentralen Schnittstellen für kryptografische Operationen, Schlüsselobjekte und Schlüsselspeicher in der AUTOSAR-Adaptive-Plattform bereit. Über die zentrale Fabrik CryptoProvider werden Schlüssel aus Instanzen von KeySlot bezogen und spezialisierte, von CryptoContext abgeleitete Ausführungskontexte für Verschlüsselung, Signaturen oder Hashing instanziiert. Die kryptografischen Operationen werden nach Konfiguration des zustandsbehafteten Kontexts mit den Eingabedaten ausgeführt. Eine wesentliche Randbedingung liegt nach vorliegender Interpretation in der strikten Kapselung des Schlüsselmaterials über CryptoObject sowie der Differenzierung von Schreibrechten über WriteableKeySlot.
Kontext und Aufgabenbereich
Der Namespace ara::crypto::cryp bildet den funktionalen Kern des AUTOSAR-Adaptive-Kryptografiemoduls und stellt Schnittstellen für kryptografische Primitive, Objektmodelle und Schlüsselverwaltungsstrukturen bereit. Im Mittelpunkt der Architektur steht die Schnittstelle CryptoProvider, welche als Implementierungsinstanz und Fabrik für kryptografische Algorithmen sowie für den Zugriff auf Schlüsselspeicher dient. Grundlegende Datenstrukturen und Schlüssel werden über die gemeinsame Schnittstelle CryptoObject repräsentiert, von der konkrete Schlüsseltypen wie SymmetricKey, PublicKey und PrivateKey abstammen. Speicherorte für Schlüsselmaterial werden durch KeySlot sowie dessen schreibbare Spezialisierung WriteableKeySlot abgebildet.
Kontextdiagramm: Zusammenspiel von CryptoProvider, Schlüsselspeicher und kryptografischen Kontexten. Quellen: Keine im Payload angegeben.
Für die Ausführung kryptografischer Transformationen stellt der Namespace eine Familie spezialisierter Schnittstellen bereit, die auf dem veränderlichen Basiskontext CryptoContext aufbauen. Zu diesen Ausführungskontexten gehören symmetrische Chiffrierer (SymmetricCipherCtx, AuthCipherCtx), asymmetrische Verschlüsselung und Entschlüsselung (EncryptorPublicCtx, DecryptorPrivateCtx) sowie Mechanismen zur Signaturerzeugung und -prüfung (SignerPrivateCtx, VerifierPublicCtx). Ergänzt wird dieses Spektrum durch Kontexte für Hashfunktionen (HashFunctionCtx), nachrichtenbasierte Authentifizierungscodes (MessageAuthnCodeCtx), Schlüsselableitung (KeyDerivationFunctionCtx), Schlüsselvereinbarung (KeyAgreementPrivateCtx), Schlüsselkapselung (KeyEncapsulatorPublicCtx, KeyDecapsulatorPrivateCtx), Schlüsselkapselung mit symmetrischem Wrapping (SymmetricKeyWrapperCtx), Zufallszahlengenerierung (RandomGeneratorCtx) sowie den sicheren Schlüsselimport (ProtectedKeyImportCtx).
Lebenszyklus und Zustandshaltung
Die Verwaltung und Lebensdauer kryptografischer Artefakte ist eng an das Zusammenspiel zwischen CryptoProvider, Schlüsselobjekten und Kontexten gekoppelt. Der Lebenszyklus kryptografischer Kontexte und Objekte wird nach vorliegender Interpretation primär über die Fabrik- und Verwaltungsmethoden von CryptoProvider gesteuert, welcher als zentraler Einstiegspunkt für die Instanziierung fungiert. Objekte, die von CryptoObject abgeleitet sind, repräsentieren unveränderliche oder verwaltete kryptografische Entitäten, während CryptoContext explizit als zustandsbehafteter, veränderlicher Kontext definiert ist. Dies erfordert, dass Konfigurationen, Zwischenzustände und algorithmische Parameter innerhalb der jeweiligen Kontextinstanz gepflegt werden.
Für die persistente oder temporäre Ablage von Schlüsselmaterial differenziert der Namespace zwischen KeySlot und WriteableKeySlot. Die Trennung zwischen KeySlot und WriteableKeySlot dürfte nach sachgerechter Interpretation lesende Zugriffe von schreibenden Schlüsselmodifikationen trennen, sodass unveränderliche oder schreibgeschützte Schlüsselbereiche vor versehentlichem Überschreiben geschützt werden können. Frage Q-e1b708ca976f7e99 (offen) Zustandstransformationen von Schlüsseln und Kontexten finden somit unter der Kontrolle des zugehörigen Providers statt, welcher die Gültigkeit der Schlüsselobjekte über deren Lebenszyklus hinweg sicherstellt.
Nutzungspfad kryptografischer Operationen
Kryptografische Operationen folgen typischerweise der Sequenz aus Provider-Abfrage, Schlüsselbereitstellung über Key-Slots und Initialisierung des zustandsbehafteten Kontexts. In einem ersten Schritt greift eine Anwendungskomponente auf den zuständigen CryptoProvider zu. Über diesen Provider wird das erforderliche Schlüsselmaterial entweder aus einem KeySlot bzw. WriteableKeySlot geladen oder als konkretes CryptoObject (beispielsweise als SymmetricKey, PrivateKey oder PublicKey) bezogen. Parallel oder nachfolgend erzeugt der Provider die passende Instanz von CryptoContext, etwa einen SymmetricCipherCtx für Verschlüsselungen oder einen SignerPrivateCtx für digitale Signaturen.
Sequenzdiagramm: Typische Aufrufreihenfolge bei der Durchführung kryptografischer Operationen. Quellen: Keine im Payload angegeben.
Im anschließenden Ausführungsschritt wird der erzeugte Kontext mit dem geladenen Schlüssel konfiguriert und mit den zu verarbeitenden Nutzdaten versorgt. Aufgrund der zustandsbehafteten Natur von CryptoContext können Streaming-Operationen oder mehrstufige Transformationen schrittweise durchgeführt werden, bevor das abschließende kryptografische Ergebnis (wie Chiffrat, Signatur oder Hashwert) an die Anwendung zurückgeliefert wird. Nach Abschluss der Verarbeitung obliegt die Freigabe flüchtiger Zustände der Konvention des ausführenden Kontexts und Providers.
Dieser Text wurde durch eine künstliche Intelligenz auf Basis der Metadaten des Releases R25-11 generiert.
Klassen
AuthCipherCtxCryptoContextCryptoObjectCryptoProviderDecryptorPrivateCtxEncryptorPublicCtxHashFunctionCtxKeyAgreementPrivateCtxKeyDecapsulatorPrivateCtxKeyDerivationFunctionCtxKeyEncapsulatorPublicCtxKeySlotMessageAuthnCodeCtxPrivateKeyProtectedKeyImportCtxPublicKeyRandomGeneratorCtxSignerPrivateCtxSymmetricCipherCtxSymmetricKeySymmetricKeyWrapperCtxVerifierPublicCtxWriteableKeySlotVerschlüsselung
AuthCipherCtxDecryptorPrivateCtxEncryptorPublicCtxSymmetricCipherCtxSignatur und MAC
HashFunctionCtxMessageAuthnCodeCtxSignerPrivateCtxVerifierPublicCtxSchlüsselmaterial
KeyAgreementPrivateCtxKeyDecapsulatorPrivateCtxKeyDerivationFunctionCtxKeyEncapsulatorPublicCtxProtectedKeyImportCtxSymmetricKeyWrapperCtxSchlüsselobjekte
CryptoObjectPrivateKeyPublicKeySymmetricKeySchlüsselspeicher
KeySlotWriteableKeySlotKontextbasis
CryptoContextCryptoProviderRandomGeneratorCtxThemenkarte
Schlüsselmaterial
6KI-gestützte Gruppierung auf Basis der Records und Spezifikationsauszüge; keine Gliederung aus der AUTOSAR-Spezifikation.
Klassendiagramm
Abgerundete Rahmen = Namespace- bzw. Klassen-Scopes; hohle Dreieckspfeile = Vererbung (zeigt zur Basisklasse); graue Boxen = namespace-fremde bzw. externe Basisklassen. Klicken öffnet die jeweilige Klassen- bzw. cppreference-Seite.
Für dieses Release liegen keine Elementdaten vor
Verschlüsselung
Authenticated Cipher Context interface.
erbt von CryptoContext
Interface for asymmetric decryption.
erbt von CryptoContext
Interface for asymmetric encryption.
erbt von CryptoContext
Interface for Symmetric Cipher Operations.
erbt von CryptoContext
Signatur und MAC
Hash function interface.
erbt von CryptoContext
Keyed Message Authentication Code Context interface definition.
erbt von CryptoContext
Signature Private key Context interface.
erbt von CryptoContext
Signature Verification Public key Context interface.
erbt von CryptoContext
Schlüsselmaterial
Key Agreement Private key Context interface.
erbt von CryptoContext
Asymmetric Key Encapsulation Mechanism (KEM) Private key Context interface.
erbt von CryptoContext
Key Derivation Function interface.
erbt von CryptoContext
Asymmetric Key Encapsulation Mechanism (KEM) Public key Context interface.
erbt von CryptoContext
A contexts for importing secured data such as secret key-material.
erbt von CryptoContext
Context of a symmetric key wrap algorithm.
erbt von CryptoContext
Schlüsselobjekte
A common interface for all cryptographic objects recognizable by the Crypto Provider.
erbt von ara::crypto::Serializable
Basis für PrivateKey, PublicKey, SymmetricKey
Generalized Asymmetric Private Key interface.
erbt von CryptoObject
General Asymmetric Public Key interface.
erbt von CryptoObject
Symmetric Key interface.
erbt von CryptoObject
Schlüsselspeicher
KeySlot interface representing a storage location for a key in a CryptoProvider.
Basis für WriteableKeySlot
WriteableKeySlot interface representing a writeable storage location for a key in a Crypto Provider.
erbt von KeySlot
Kontextbasis
A common interface of a mutable cryptographic context, i.e
Basis für AuthCipherCtx, DecryptorPrivateCtx, EncryptorPublicCtx, HashFunctionCtx, KeyAgreementPrivateCtx, KeyDecapsulatorPrivateCtx, KeyDerivationFunctionCtx, KeyEncapsulatorPublicCtx, MessageAuthnCodeCtx, ProtectedKeyImportCtx, RandomGeneratorCtx, SignerPrivateCtx, SymmetricCipherCtx, SymmetricKeyWrapperCtx, VerifierPublicCtx
CryptoProviderInterface representing one implementation of a set of cryptographic primitives with a key storage.
Interface of Random Number Generator Context.
erbt von CryptoContext
gemini-3.8-flash-medium· 2026-10-13