service interface VerificationStatusConfigurationByDataId
Als ara::com-Dienst modellierte Schnittstelle; Methoden/Felder werden über generierte Proxies/Skeletons aufgerufen (Parameterrichtung IN/OUT).
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Ermöglicht das gezielte Übersteuern des SecOC-Verifikationsverhaltens für spezifische Daten-IDs.
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KI-generiertgemini-3.8-flash-medium · 2026-10-13
Ermöglicht das gezielte Übersteuern des SecOC-Verifikationsverhaltens für spezifische Daten-IDs.
Das im Status DRAFT befindliche Service-Interface VerificationStatusConfigurationByDataId wird vom Functional Cluster Communication Management bereitgestellt, um das SecOC-Verifikationsverhalten für spezifische Daten-IDs dynamisch zu konfigurieren ([SWS_CM_11369]). Über die Methode VerifyStatusOverride können autorisierte Anwendungen das Annehmen, Verwerfen oder Überspringen von Botschaften erzwingen und ein definiertes Verifikationsergebnis vorgeben ([SWS_CM_10050]). Der Methodenaufruf erfolgt synchron quittiert mit Fire & Forget false, wobei über einen Zählerparameter auch eine Begrenzung auf eine feste Anzahl aufeinanderfolgender Nachrichten festgelegt werden kann.
1. Rolle und Systemkontext der Service-Schnittstelle
Das Service-Interface VerificationStatusConfigurationByDataId wird vom Functional Cluster Communication Management (CM) als Service-Port bereitgestellt ([SWS_CM_11369]). In der Dienstarchitektur von AUTOSAR Adaptive übernimmt das Kommunikationsmanagement die Rolle des Service-Providers (Skeleton), während autorisierte funktionale Applikationen über den generierten Proxy als Consumer interagieren (AUTOSAR_AP_SWS_CommunicationManagement §8.x „Definition of Port VerificationStatusConfigurationByDataId“). Die primäre Aufgabe dieser Schnittstelle ist es, das kryptografische Verifikationsverhalten von Secure Onboard Communication (SecOC) gezielt für eine übergebene Botschaftskennung (dataID) zu konfigurieren und zu übersteuern ([SWS_CM_10050]).
Die Schnittstelle ergänzt den regulären Dienst zur Verifikationsstatusmeldung, über den das System jedes Verifikationsergebnis an Applikationen weiterleitet ([SWS_CM_11278]). Konsumenten der Konfigurationsschnittstelle dürften typischerweise spezialisierte Sicherheitsmanagementsysteme, Intrusion Detection Systems (IDS) oder Test- und Diagnoseanwendungen sein, die das Verwerfen oder Weiterleiten von Botschaften dynamisch steuern und überwachen (AUTOSAR_AP_SWS_CommunicationManagement §9.1 „SecOC VerificationStatus“). Frage Q-93c34e1f19b92c49 (offen) Auf diese Weise wird Communication Management befähigt, Verifikationsergebnisse im laufenden Betrieb gezielt zu übersteuern ([SWS_CM_11279]).
2. Methoden, Ereignisse und Felder
Die Servicespezifikation enthält weder Events noch Fields, sondern definiert ausschließlich eine synchrone bzw. rückmeldefähige Client-Server-Methode ([SWS_CM_10050]):
VerifyStatusOverride: Erzwingt ein spezifisches SecOC-Verhalten beim Empfang von Botschaften (Annehmen oder Verwerfen mit oder ohne Durchführung der Authenticator-Verifikation) und erlaubt das Setzen eines definierten Ergebnisses für VerificationStatusResult ([SWS_CM_10050]).
Die Methode besitzt die Version 1.0 und ist mit Fire & Forget false spezifiziert ([SWS_CM_10050]). Im C++-Programmiermodell von ara::com liefert der Aufruf daher typischerweise ein ara::core::Future zurück, das den Abschluss der Konfiguration bestätigt (Interpretation). Frage Q-44d3566c154670c9 (offen) Die Methode definiert drei Eingabeparameter ([SWS_CM_10050]):
dataID (Richtung IN, Typ uint16_t): Eindeutige Kennung der Botschaft, für die der Override angewendet werden soll ([SWS_CM_10050]).
overrideStatus (Richtung IN, Typ OverrideStatus): Enumerationswert, der festlegt, ob die Verifikation ausgeführt wird, ob die Botschaft verworfen oder weitergeleitet wird und für welche Dauer der Override aktiv bleibt ([SWS_CM_10050]).
numberOfMessagesToOverride (Richtung IN, Typ uint8_t): Anzahl sequenzieller Verifikationsvorgänge, die überschrieben werden sollen. Dieser Zähler wird ausschließlich berücksichtigt, wenn overrideStatus auf kSecOcOverrideDropUntilLimit, kSecOcOverrideSkipUntilLimit oder kSecOcOverridePassUntilLimit gesetzt ist ([SWS_CM_10050]).
3. Lebenszyklus, Sitzungsabläufe und Zustandsabhängigkeiten
Regulär führt eine fehlgeschlagene Authenticator-Verifikation bei SecOC dazu, dass die betroffene Nachricht verworfen wird (AUTOSAR_AP_SWS_CommunicationManagement §9.1 „SecOC VerificationStatus“). Sobald jedoch VerifyStatusOverride erfolgreich aufgerufen wurde, greift die hinterlegte Konfiguration unmittelbar für alle nachfolgenden Botschaften der angegebenen dataID ([SWS_CM_10050]). Abhängig vom Parameter overrideStatus bleibt die Manipulation entweder dauerhaft aktiv oder endet automatisch, sobald die im Zähler numberOfMessagesToOverride definierte Anzahl an Botschaften abgearbeitet wurde ([SWS_CM_10050]).
4. Fehlerbehandlung und Application Errors
Da VerifyStatusOverride kein Fire-and-Forget-Verhalten aufweist, erhält die aufrufende Applikation eine explizite Rückmeldung über das Ergebnis der Konfigurationsanforderung ([SWS_CM_10050]). Spezifische Application Errors oder Fehlercodes sind für dieses Service-Interface im Standard nicht deklariert; etwaige Aufruffehler dürften daher über allgemeine Fehlerdomänen der ara::com-Infrastruktur gemeldet werden ([SWS_CM_10050]). Frage Q-d1e549f2415ac403 (offen)
Fachlich dient der Service selbst als zentrales Instrument für die anwendungsseitige Fehlerbehandlung: Indem ein spezifisches VerificationStatusResult erzwungen werden kann, lassen sich Fehlerbehandlungsroutinen in der Anwendung stimulieren und validieren ([SWS_CM_10050]). Dies ermöglicht es einem IDS oder Sicherheitsmanagementsystem, simulierte Angriffe oder fehlerhafte Übertragungen gezielt durchzuspielen und angemessene dynamische Gegenmaßnahmen im Gesamtsystem zu erproben (AUTOSAR_AP_SWS_CommunicationManagement §9.1 „SecOC VerificationStatus“).
Dieser Leitfaden basiert auf der Spezifikation AUTOSAR Adaptive R25-11 und fasst die Anforderungen an das Service-Interface VerificationStatusConfigurationByDataId zusammen.
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VerifyStatusOverrideThis service method provides the ability to force specific behavior of SecOc: accept or drop a message with or without p
This service method provides the ability to force specific behavior of SecOc: accept or drop a message with or without performing the verification of authenticator or independent of the authenticator verification result, and to force a specific result for VerificationStatusResult allowing additional fault handling in the application.
This service method provides the ability to force specific behavior of SecOc: accept or drop a message with or without performing the verification of authenticator or independent of the authenticator verification result, and to force a specific result for VerificationStatusResult allowing additional fault handling in the application.
Data ID for which the override operation shall happen
overrideStatus
IN
OverrideStatus
The override status enum that defines whether verification is executed and whether the message is passed on, and for how long the override is active
numberOfMessagesToOverride
IN
uint8_t
Number of sequential VerifyStatus to override when using a specific counter for authentication verification. This is only considered when OverrideStatus is equal to k SecOcOverrideDropUntilLimit, kSecOcOverrideSkipUntilLimit or kSecOcOverride PassUntilLimit.
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