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AUTOSAR_SWS_TcpIp FIG-087d273f87d79821 611 × 577 px 3 Release(s)

Figure 3: TcpIp Scalability Classes

SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck: 087d273f87d79821b16e3aae6e85c71a1b7e61053b660650f561f748a826e9aa
✦ KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-series@1 · erstellt am 2026-10-08

1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext

Das Diagramm ist eine tabellarische Funktions- und Konfigurationsmatrix (Feature-Matrix) der Spezifikation des BSW-Moduls TcpIp innerhalb der AUTOSAR-Schichtenarchitektur (Communication Services). Es definiert die Zuordnung von Netzwerk- und Transportprotokollen zu drei normierten Skalierungsklassen (Scalability Classes SC1 bis SC3), um den Funktionsumfang und Ressourcenbedarf des TCP/IP-Stacks an projektspezifische Anforderungen anzupassen.

2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen

Die Matrix gliedert sich horizontal in elf Protokoll-Features und vertikal in drei Skalierungsklassen:

  • Scalability Class 1 (SC1 - IPv4 Stack): Umfasst die Features IPv4, ARP, ICMPv4, DHCPv4, Auto-IP (IPv4 Link-Local), UDP und TCP.
  • Scalability Class 2 (SC2 - IPv6 Stack): Umfasst die Features UDP, TCP, IPv6, NDP, ICMPv6 und DHCPv6.
  • Scalability Class 3 (SC3 - Dual Stack): Umfasst die vollständige Schnittmenge aus SC1 und SC2: IPv4, ARP, ICMPv4, DHCPv4, Auto-IP, UDP, TCP, IPv6, NDP, ICMPv6 und DHCPv6.

Die Features repräsentieren die Kernsubmodule des TcpIp-Moduls sowie deren standardisierte Protokollschnittstellen nach oben (zu SoAd) und nach unten (zu EthIf).

3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf

Das Diagramm bildet keinen zeitlichen Kontroll- oder Datenfluss ab, sondern eine statische Konfigurationsmatrix. Zur Laufzeit bestimmt die gewählte Skalierungsklasse die verfügbare Protokollverarbeitung: In SC1 werden ausschließlich IPv4-Adressierungs- und Auflösungsmechanismen (ARP, DHCPv4, Auto-IP) ausgeführt; in SC2 ausschließlich IPv6-Mechanismen (Neighbor Discovery Protocol, DHCPv6, Router Solicitation/Advertisement via ICMPv6); in SC3 laufen beide Protokollfamilien parallel und bedienen über gemeinsame Transportprotokollinstanzen (TCP/UDP) simultan IPv4- und IPv6-Sockets.

4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise

Die Matrix besitzt normative Verbindlichkeit für die Konfiguration und Implementierung des TcpIp-Moduls (TcpIpScalabilityClass). Ein Stack, der für eine bestimmte Skalierungsklasse konfiguriert ist, muss alle mit Häkchen versehenen Protokollbestandteile zwingend bereitstellen. Das Weglassen von Protokollen innerhalb einer gewählten Klasse ist nicht spezifikationskonform; ungenutzte Protokolle anderer Klassen können zur Reduktion des ROM-/RAM-Bedarfs herauskompiliert werden. Entwickler müssen bei Systemauslegung sicherstellen, dass übergeordnete Module wie SoAd und DoIP kompatibel zur gewählten Skalierungsklasse parametriert sind.

Versionsvergleich KI-generiert · gemini-3.8-flash (via agy)

R4.2.2 → R4.3.1 keine inhaltliche Änderung Vorgänger: FIG-d6c87df5f9fa2c0e

Keine inhaltlichen Änderungen erkennbar.

R19-11 → R20-11 keine inhaltliche Änderung Nachfolger: FIG-e83b36433319dd23

Keine inhaltlichen Änderungen erkennbar.

Zugeordnete Anforderungen

Diese Angaben zeigt der Versions-Explorer.

Aus dem Dokument extrahierter Text & Kontext

Beschriftungen im Schaubild:

Feature | Scalability | Class 1 | Scalability | Class 2 | Scalability | Class 3 | IPv4    | ARP    | ICMPv4    | DHCPv4    | Auto-IP    | UDP    | TCP    | IPv6    | NDP    | ICMPv6    | DHCPv6   

Vorkommen in AUTOSAR-Releases (3)

Release Dokument Seite Nr. Bildunterschrift im Dokument
R4.3.1 AUTOSAR_SWS_TcpIp S. 18 3 Figure 3: TcpIp Scalability Classes
R18-10_R4.4.0_R1.5.0 AUTOSAR_SWS_TcpIp S. 19 3 Figure 3: TcpIp Scalability Classes
R19-11 AUTOSAR_SWS_TcpIp S. 22 3 Figure 3: TcpIp Scalability Classes