AUTOSAR_AP_EXP_SWArchitecture
FIG-124ebe16d6defae8
733 × 393 px
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Figure 9.65: Users of the Cryptography interfaces
SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck:
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KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung
Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-series@1 · erstellt am 2026-10-08
1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
- Klassifikation: UML-Komponentendiagramm mit Schnittstellen- und Abhängigkeitsbeziehungen (Stereotypen des AUTOSAR Adaptive Platform Profils:
«aapFunctionalCluster»,«aapAPI»,«aapNativeInterface»). - Architektur-Kontext: AUTOSAR Adaptive Platform (AP, Release R21-11), Spezifikation der Software-Architektur (
AUTOSAR_EXP_SWArchitecture). - Technischer Zweck: Darstellung der internen Plattform-Konsumenten (Functional Clusters) der nativen C++-Kryptografie-Schnittstelle (
ara::crypto) sowie der Entkopplung zwischen API-Abstraktion (CryptoStack) und der darunterliegenden daemon-basierten Implementierung des Functional ClustersCryptography.
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
- Schnittstelle:
«aapAPI, aapNativeInterface» CryptoStack: Standardisierte native C++-Schnittstelle (ara::crypto) der AUTOSAR Adaptive Platform. Stellt Krypto-Primitive, Schlüsselverwaltung (KeyStorageProvider,Keyslot) sowie X.509-Zertifikatsdienste bereit.
- Konsumenten (Clients / Dependents):
«aapFunctionalClust... Persistency(ara::per): Nutzt («use») denCryptoStackzur kryptografischen Absicherung gespeicherter Daten (Verschlüsselung sensibler Key-Value-Stores und Dateien, Integritätsprüfungen via MAC/Hash).«aapFunctionalCluster» Update and Configuration Management daemon-based(ara::ucm): Update- und Konfigurationsmanager. Nutzt («use») denCryptoStackzur Signaturverifikation von Software-Paketen, Entschlüsselung von Software-Payloads sowie Manifest- und Integritätsvalidierung.«aapFunctionalCluster» Vehicle Update and Configuration Management daemon-based(ara::vucm): Fahrzeugweiter Kampagnen- und Update-Manager. Nutzt («use») denCryptoStackzur Verifikation fahrzeugweiter Software-Updates, Kampagnen-Signaturen und OEM-Zertifikatsketten.«aapFunctionalClust... Diagnostic Management daemon-based(ara::diag/ara::dm): Diagnose-Cluster. Nutzt («use») denCryptoStackzur Absicherung von Diagnose-Sessions (DoIP / UDS), Authenticated Diagnostic Services und kryptografischen Berechtigungsnachweisen (Security Access).«aapFunctionalCluster» Communication Management daemon-based(ara::com): Dienst- und Netzwerkkommunikation. Nutzt («use») denCryptoStackfür Transportsicherheit (TLS/DTLS-Handshakes, Zertifikatsvalidierung) sowie Session-Key-Ableitung und SecOC.«aapFunctionalCluster» Raw Data Stream(ara::rds): Cluster für unstrukturierte Streaming-Daten. Nutzt («use») denCryptoStackzur kontinuierlichen Ver- und Entschlüsselung sowie Authentifizierung von Datenströmen mit hohem Durchsatz (z. B. Sensor-/Kameradaten).«aapFunctionalClust... Intrusion Detection System Manager daemon-based(ara::idsm): Sicherheitsüberwachung. Nutzt («use») denCryptoStackzur Authentifizierung und kryptografischen Integritätssicherung von Security Events und Protokollen.
- Anbieter (Provider / Realization):
«aapFunctionalCluster» Cryptography daemon-based: Zentrale Implementierungseinheit; realisiert die SchnittstelleCryptoStack(Interface Realization, gestrichelte Linie mit geschlossener Dreiecksspitze).
- Beziehungssemantik:
- Sieben gerichtete Abhängigkeiten (
«use»): Sämtliche Konsumenten greifen ausschließlich über die typsichereCryptoStack-API auf Kryptografie- und Schlüsseldienste zu. Fünf der sieben Konsumenten sowie der Provider sind explizit alsdaemon-basedmodelliert.
- Sieben gerichtete Abhängigkeiten (
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf
- Prozessgrenzen & Interaktionsmuster:
- Daemon-Architektur: Sowohl der Krypto-Anbieter (
Cryptography) als auch fünf der sieben Konsumenten (Update and Configuration Management,Vehicle Update and Configuration Management,Diagnostic Management,Communication Management,Intrusion Detection System Manager) sind als eigenständige Daemons ausgeführt.PersistencyundRaw Data Streamagieren primär als bibliotheksbasierte Cluster. - Client-Stub-Abstraktion: Die Konsumenten binden die
CryptoStack-Bibliothek lokal in ihren Adressraum ein. API-Aufrufe werden transparent über Inter-Process Communication (IPC) bzw. Shared-Memory-Kanäle an den zentralenCryptography-Daemon delegiert.
- Daemon-Architektur: Sowohl der Krypto-Anbieter (
- Synchroner vs. Asynchroner Pfad:
- Kontexterzeugung, Slot-Auflösung und Standard-Krypto-Primitive laufen typischerweise synchron ab.
- Asynchrone Aufrufe (via
ara::core::Future/ara::core::Promise) kommen bei rechenintensiven Operationen wie asymmetrischer Signaturverifikation (in UCM/Vehicle UCM) oder bei hohem Datendurchsatz (in Raw Data Stream und Communication Management) zum Einsatz, um ein Blockieren der Daemon-Ereignisschleifen zu verhindern.
- Fehlerbehandlung:
- Kein C++-Exception-Pfad im POSIX-Kernel-Interface; standardisierte Fehlerbehandlung über
ara::core::Result<T, CryptoErrorDomain>.
- Kein C++-Exception-Pfad im POSIX-Kernel-Interface; standardisierte Fehlerbehandlung über
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
- Zentraler Architekturvertrag: Die Spezifikation untersagt proprietäre Kryptografie-Lösungen innerhalb einzelner Funktionscluster. Alle Plattform-Komponenten müssen Kryptografie- und Zertifikatsoperationen zwingend über den
CryptoStackabwickeln. - Schlüsselschutz & Hardware-Kapselung: Private Schlüssel und symmetrische Master-Keys verbleiben strikt im geschützten Speicher des Krypto-Daemons bzw. in angebundenen Hardware-Sicherheitsmodulen (HSM/TEE/SHE). Konsumenten arbeiten ausschließlich mit abstrakten Handles (
KeySlot,CryptoProvider). - Performance & Streaming-Optimierung: Durch die Ausführung von Provider und Konsumenten als Daemons entstehen IPC-Latenzen. Für datenintensive Cluster wie
Raw Data StreamundCommunication Managementmüssen Zero-Copy- oder Shared-Memory-Puffer implementiert werden, um Kontextwechsel bei kontinuierlichen Krypto-Operationen zu minimieren. - Granulares Rechtemanagement im Manifest: Für jeden angebundenen Cluster (insbesondere UCM, Vehicle UCM, Diag und IDSM) müssen im AUTOSAR-Deployment-Manifest Zugriffsrechte auf spezifische Key-Slots, Algorithmen und Zertifikate restriktiv und isoliert deklariert werden; der
Cryptography-Daemon agiert als zentraler Enforcement Point.
Zugeordnete Anforderungen
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