AUTOSAR_EXP_SWArchitecture
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Figure 9.57: Users of the Cryptography interfaces
SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck:
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KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung
Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-series@1 · erstellt am 2026-10-08
1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
- Klassifikation: UML-Komponentendiagramm mit Schnittstellen- und Abhängigkeitsbeziehungen (Stereotypen des AUTOSAR Adaptive Platform Profils:
«aapFunctionalCluster»,«aapAPI»,«aapNativeInterface»). - Architektur-Kontext: AUTOSAR Adaptive Platform (AP, Release R21-11), Spezifikation der Software-Architektur (
AUTOSAR_EXP_SWArchitecture). - Technischer Zweck: Darstellung der internen Plattform-Konsumenten (Functional Clusters) der nativen C++-Kryptografie-Schnittstelle (
ara::crypto) sowie der Entkopplung zwischen API-Abstraktion (CryptoStack) und der darunterliegenden daemon-basierten Implementierung des Functional ClustersCryptography.
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
- Schnittstelle:
«aapAPI, aapNativeInterface» CryptoStack: Die standardisierte C++-Programmierschnittstelle (ara::crypto). Definiert Datentypen, Algorithmus-Kontexte (Symmetric/Asymmetric Ciphers, Message Authentication Codes, Hashing, Key Derivation), Schlüsselverwaltungsstrukturen (KeyStorageProvider,Keyslot) sowie X.509-Zertifikats-Handling.
- Konsumenten (Clients / Dependents):
«aapFunctionalCluster» Persistency(ara::per): Nutzt («use») denCryptoStackzur kryptografischen Absicherung persistenter Daten (Verschlüsselung sensibler Schlüssel-Wert-Speicher/Dateien via AES-CBC/GCM, Authentizitätsprüfung per HMAC/CMAC).UCM Subordinate(ara::ucm): Update and Configuration Management Subordinate. Nutzt («use») denCryptoStackfür die Validierung von Software-Paketen (Signaturprüfung via RSA/ECDSA, Entschlüsselung von Software-Payloads, Integritäts- und Manifest-Verifikation).«aapFunctionalCluster» Communication Management(ara::com): Nutzt («use») denCryptoStackzur Absicherung von Dienst- und Netzwerkkommunikation (Handshake-/Session-Key-Ableitung für SecOC, TLS/DTLS-Zertifikats- und Schlüsselaustausch, Authentisierung von Endpunkten).
- Anbieter (Provider / Realization):
«aapFunctionalCluster» Cryptography (daemon-based): Reale Implementierungseinheit. Realisiert dieCryptoStack-Schnittstelle (Interface Realization, gestrichelte Linie mit geschlossener Dreiecksspitze).
- Beziehungssemantik:
- Gerichtete Abhängigkeiten (
«use»): Plattform-Cluster hängen ausschließlich vom standardisierten API-Vertrag (CryptoStack) ab, nicht von der konkreten Implementierung oder Prozessgrenze des Daemons.
- Gerichtete Abhängigkeiten (
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf
- Prozessgrenzen & Interaktionsmuster:
- Daemon-basierte Ausführung: Der Functional Cluster
Cryptographyläuft als eigenständiger System-Prozess/Dienst (Daemon). - Client-Stub-Abstraktion: Die API (
CryptoStack) wird im Adressraum der Konsumenten (Persistency,UCM,Communication Management) als Bibliothek eingebunden und leitet Aufrufe über typsichere IPC (Inter-Process Communication) oder Shared-Memory-Puffer an den Krypto-Daemon weiter.
- Daemon-basierte Ausführung: Der Functional Cluster
- Synchroner vs. Asynchroner Pfad:
- Standard-Initialisierungen, Kontext-Erzeugungen und Slot-Suchen laufen synchron.
- Rechenintensive kryptografische Operationen (z. B. Paket-Signaturverifikation in
UCModer Massendatenverschlüsselung inPersistency) nutzen die in Adaptive AUTOSAR üblichen asynchronen Muster (ara::core::Future/ara::core::Promise) oder blockierende synchrone Calls je nach Schnittstellenprofil.
- Fehlerbehandlung:
- Kein C++-Exception-Pfad im POSIX-Kernel-Interface; Rückgabe erfolgt normativ über
ara::core::Result<T, CryptoErrorDomain>.
- Kein C++-Exception-Pfad im POSIX-Kernel-Interface; Rückgabe erfolgt normativ über
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
- Hardware-Isolation & Key Protection: Durch die Kapselung im Krypto-Daemon verbleiben sensitive Schlüsselmaterialien (
PrivateKey, symmetrische Master-Keys) isoliert im geschützten Speicherbereich des Daemons bzw. werden direkt an ein Hardware Security Module (HSM), eine Trusted Execution Environment (TEE) oder einen Secure Hardware Extension (SHE) Treiber delegiert. Konsumenten erhalten lediglich ephemere Handles (KeySlot,CryptoProvider). - IPC-Overhead & Latenzen: Stack- und Treiber-Entwickler müssen den Kontextwechsel und IPC-Overhead bei Kommunikationspfaden (insb. in
Communication Managementfür hochfrequente Stream-Verschlüsselung) einkalkulieren. Zero-Copy-Mechanismen oder dedizierte Shared-Memory-Pages für Nutzdaten-Puffer zwischen Konsument und Daemon sind für Echtzeitanforderungen zwingend erforderlich. - Deployment & Zugriffsrechte: Für jeden Konsumenten (
Persistency,UCM, Applikationen) müssen im AUTOSAR-Manifest (CryptoServiceCertificate,CryptoServiceKey) die kryptografischen Berechtigungen (z. B. Zugriff auf spezifische Key-Slots, Algorithmen-Suites) granular konfiguriert werden; der Daemon fungiert als Enforcement Point.
Zugeordnete Anforderungen
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