AUTOSAR_AP_SWS_Firewall
FIG-93b12a4921a5ef40
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Figure 5.1: Interfaces required by Firewall from other Functional Clusters
SHA-256 Inhalts-Fingerabdruck:
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KI-generierte Bildanalyse & technische Beschreibung
Modell: gemini-3.8-flash (via agy) · Rezept figure-series@1 · erstellt am 2026-10-08
1. Diagrammtyp & Architektur-Kontext
- Diagrammtyp: UML-Komponentendiagramm / Architektur-Abhängigkeitsdiagramm mit AUTOSAR-Adaptive-Stereotypen (
«aapFunctionalCluster»,«aapPortInterface,aapAPI»,«aapAPI,aapNativeInterface»,«aapInternal»). - Funktionale Einordnung: Spezifikation der ausgehenden Abhängigkeiten (Required Interfaces) des Functional Clusters
Firewallim AUTOSAR Adaptive Platform Standard (AP R25-11, Kap. 5.2). - Architektur-Kontext: Die Firewall operiert primär als Konsument (Consumer) und stellt keine eigenen Schnittstellen für andere Functional Clusters bereit. Neben dem Melden von Sicherheitsvorfällen an den
Intrusion Detection System Managerund dem Zugriff auf denTCP/IP Stackdes Betriebssystems ist die Firewall über denExecutionClientdirekt an dasExecution Managementangebunden, um ihren Ausführungs- und Lebenszyklusstatus plattformweit zu synchronisieren.
2. Komponenten, Entitäten & Schnittstellen
Firewall(«aapFunctionalCluster»,daemon-based):- Autonomer Daemon-Prozess zur Überwachung und Filterung des IP-basierten Netzwerkverkehrs.
Intrusion Detection System Manager(«aapFunctionalCluster»,daemon-based):- Zentraler Sicherheits-Cluster der Plattform zur Erfassung, Aggregation und Weiterleitung fahrzeuginterner Security-Events.
EventReporter(«aapPortInterface,aapAPI»):- Standardisierte funktionale Schnittstelle mit der Operation
+ ReportEvent(). - Beziehung: Die
Firewallnutzt diese Schnittstelle via«use»; derIdsMrealisiert sie (Interface Realization via gestrichelter Linie mit geschlossener, nicht ausgefüllter Pfeilspitze).
- Standardisierte funktionale Schnittstelle mit der Operation
Execution Management(«aapFunctionalCluster»,daemon-based):- Zentraler Plattform-Cluster zur Steuerung des Prozesslebenszyklus, der Funktionsgruppen und des Gesamtsystemzustands.
ExecutionClient(«aapAPI,aapNativeInterface»):- Native Plattform-API/Bibliotheksschnittstelle mit den Operationen:
+ Create(): Statische Instanziierungsmethode.+ ReportExecutionState(ExecutionState): Methode zur Meldung des aktuellen Prozesszustands.
- Beziehung: Die
Firewallbesitzt eine«use»-Abhängigkeit aufExecutionClient; dasExecution Managementrealisiert die Schnittstelle.
- Native Plattform-API/Bibliotheksschnittstelle mit den Operationen:
Operating System(Basiskomponente / Execution Environment):- Zugrundeliegendes POSIX-kompatibles Betriebssystem.
TCP/IP Stack(«aapInternal»):- Plattforminterne Netzwerkschnittstelle unterhalb der AUTOSAR-Standard-API-Ebene.
- Beziehung: Die
Firewallgreift via«use»auf den Stack zu; dasOperating Systemstellt die Realisierung des Netzwerk-Stacks bereit.
3. Dynamisches Verhalten & Sequenzablauf
Obgleich als statische Struktur modelliert, diktiert die Topologie folgenden Kontroll- und Datenfluss:
- Lebenszyklus-Initialisierung & State-Reporting (Start-up):
- Beim Start instanziiert der
Firewall-Daemon überExecutionClient::Create()die Client-Schnittstelle. - Nach erfolgreicher interner Initialisierung (Laden der Regelsätze, Binden an den Stack) meldet die Firewall via
ReportExecutionState(ExecutionState)(typischerweisekRunning) ihre Betriebsbereitschaft an dasExecution Management.
- Beim Start instanziiert der
- Paketinspektion & Filterung (Synchron / Inline):
- Netzwerkpakete durchlaufen den
TCP/IP StackdesOperating System. - Die
Firewallgreift über die proprietäre«aapInternal»-Schnittstelle synchron in den Protokollstapel ein (Paketprüfung gegen Filterregeln: Ingress/Egress, L3/L4-Header, Stateful Tracking, Drop/Accept).
- Netzwerkpakete durchlaufen den
- Sicherheitsereignis-Trigger & Reporting:
- Bei Erkennung einer Anomalie oder Regelverletzung erzeugt die Firewall ein standardisiertes Security Event.
- Die Firewall ruft
ReportEvent()auf derEventReporter-Instanz auf; derIdsMnimmt das Event entgegen, filtert/puffert es und bereitet es für den Export vor.
4. Normative Relevanz & Entwickler-Hinweise
- Lebenszyklus-Management via
ExecutionClient: Alsdaemon-basedCluster muss die Firewall zwingend denExecutionClienteinbinden und ihren Zustand viaReportExecutionState()melden. Dies stellt sicher, dass dasExecution ManagementStartabhängigkeiten auflösen kann und nachfolgende Applikationen erst dann Netzwerkzugriff erhalten, wenn die Firewall aktiv filtert. - Fehlende Applikationsports: Die Firewall exportiert keine C++ APIs via
ara::comfür User-Applications. Anpassungen und Überwachungsregeln müssen deklarativ über das Manifest-Deployment konfiguriert werden. - OS-Bindung (
«aapInternal»): Da der Zugriff auf denTCP/IP Stackmit«aapInternal»typisiert ist, existiert keine AUTOSAR-standardisierte C++-API für die Paketfilterung. Stack-Integratoren müssen plattformspezifische Kernel-Hooks (z. B. Linuxnetfilter/nftables/eBPFoder QNXio-pkt-Filter) über proprietäre Treiber-/OS-Mechanismen an den Firewall-Daemon anbinden. - Schnittstellenvertrag
ReportEvent():- Aufrufer müssen sicherstellen, dass die im Firewall-Cluster genutzten Event-IDs exakt den im ARXML-Datenmodell des
IdsMhinterlegten Definitionskatalogen entsprechen. - Das Reporting darf bei hohem Angriffs-/Paketvolumen (DoS) nicht blockieren; der IdsM-Treiber/Stack muss Puffer- und Drosselungsmechanismen (Traffic Shaping/Rate Limiting für Security Events) implementieren, um Denial-of-Service auf Plattformebene zu verhindern.
- Aufrufer müssen sicherstellen, dass die im Firewall-Cluster genutzten Event-IDs exakt den im ARXML-Datenmodell des
- Berechtigungsstufe: Als
daemon-basedCluster erfordert die Firewall zur Interaktion mit dem OS-Netzwerkstack erweiterte POSIX-Privilegien (z. B.CAP_NET_ADMINunter Linux), wohingegen die Interaktion mitIdsMundExecution Managementüber plattformkonforme IPC bzw. Native Interface abgewickelt wird.
Zugeordnete Anforderungen
Diese Angaben zeigt der Versions-Explorer.