namespace <SI-Namespace>::skeleton
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Definiert das serverseitige Gerüst zur Bereitstellung und Implementierung serviceorientierter Schnittstellen.
Definiert das serverseitige Gerüst zur Bereitstellung und Implementierung serviceorientierter Schnittstellen.
Der Namespace <SI-Namespace>::skeleton kapselt im Modul com der AUTOSAR Adaptive Platform (Release R25-11) die serverseitige Vermittlungsschicht für Service-Interfaces über die Klasse <SI>Skeleton. Er dient dazu, eingehende Methodenaufrufe an die anwendungsspezifische Geschäftslogik weiterzuleiten sowie Events und Felder an verbundene Clients zu übermitteln. Die Serveranwendung instanziiert das Skelett, bietet den Dienst über die Plattform an und beendet das Angebot vor der Zerstörung des Objekts. Da die Kommunikation vermutlich nebenläufig erfolgt, müssen die bereitgestellten Methodenaufrufe threadsicher implementiert werden. Frage (offen)
Kontext
Der Namespace <SI-Namespace>::skeleton bildet innerhalb des Kommunikationsmoduls com der AUTOSAR Adaptive Platform (Release R25-11) den standardisierten Namensraum für serverseitige Dienstkomponenten. Im Zentrum dieses Namespace steht die Service-Skelettklasse <SI>Skeleton, welche die Vermittlungsschicht zwischen der anwendungsspezifischen Implementierung eines Service-Providers und der unterlagerten Kommunikations-Middleware darstellt. Der Bezeichner <SI> fungiert als Platzhalter für den konkreten Namen des Service-Interface, während <SI-Namespace> den konfiguratorisch festgelegten Namensraum der Schnittstellendefinition widerspiegelt.
Die primäre Verantwortung des Namespace liegt in der Bereitstellung typsicherer Strukturen zur serverseitigen Abwicklung serviceorientierter Kommunikation. Die wesentlichen Interaktionspartner sind hierbei die Dienstanwendung selbst sowie die Plattform-Middleware. Die Klasse <SI>Skeleton dient vermutlich als Basisklasse für die anwendungsspezifische Implementierung des Service-Providers, von der die Dienstanwendung erbt oder die sie instanziiert, um Methodenaufrufe entgegenzunehmen und Events bereitzustellen. Frage Q-d43c51f8b475898f (offen)
Lebenszyklus
Der Lebenszyklus der Komponenten im Namespace orientiert sich an der Bereitstellung und dem Betrieb der Klasse <SI>Skeleton. Eine Instanz des Service-Skeletts repräsentiert die aktive Präsenz eines Dienstes auf einer Instanz der Adaptive Platform. Die Erzeugung und Konfiguration des Objekts obliegt der anbietenden Anwendung, welche die Instanz an eine konkrete Dienst- und Instanzkennung koppelt.
Der Lebenszyklus der Skeleton-Instanz dürfte an die Service-Bereitstellung gekoppelt sein, wobei die Instanz vor dem aktiven Anbieten vollständig initialisiert werden muss und erst nach dem ordnungsgemäßen Einstellen des Dienstangebots zerstört werden darf. Frage Q-de1059259cadf8ee (offen) Während der Betriebsphase übernimmt das Skelett das Dispatching eingehender Anfragen an die registrierten Methodenrümpfe sowie die Verwaltung ausgehender Ereignisse.
Hinsichtlich des Ausführungsmodells ist zu berücksichtigen, dass Aufrufe aus dem Netzwerk eintreffen. Die Kommunikation zwischen dem Skelett und der Middleware dürfte asynchron und nebenläufig erfolgen, sodass Methodenaufrufe und Event-Versand threadsicher gehandhabt werden müssen. Frage Q-3ff7109db2f3f381 (offen) Bei der Deaktivierung des Dienstes sorgt die Anwendung für ein geordnetes Einstellen der Kommunikation, bevor das <SI>Skeleton-Objekt zerstört wird.
Nutzungspfad
Der typische Ablauf bei der Verwendung des Namespace gliedert sich in die Phasen Implementierung, Bereitstellung, Kommunikation und Deinitialisierung. Zunächst realisiert der Entwickler die geforderte Schnittstellenlogik, indem eine anwendungsspezifische Klasse auf Basis von <SI>Skeleton implementiert wird. Innerhalb dieser Klasse werden die im Service-Interface spezifizierten Methoden mit der konkreten Geschäftslogik versehen.
Zur Laufzeit instanziiert die Dienstanwendung das abgeleitete Skelett-Objekt und gibt dieses für die Plattform frei. Nach der Freigabe nimmt die Skelett-Instanz Anfragen verbundener Clients entgegen, leitet diese an die implementierten Methoden weiter und übermittelt Rückgabewerte zurück an die Middleware. Parallel dazu kann die Anwendung das Skelett nutzen, um Events oder Feld-Updates an abonnierende Service-Clients zu publizieren. Nach Abschluss des Betriebs wird der Service deregistriert und die Instanz von <SI>Skeleton freigegeben.
Dieser Leitfaden basiert auf den Spezifikationsdaten der AUTOSAR Adaptive Platform (Release R25-11, Modul com). Er beschreibt das serverseitige Gerüst zur Bereitstellung von Diensten.
Für dieses Release liegen keine Elementdaten vor
Klassen
Service skeleton class
Klassendiagramm
Abgerundete Rahmen = Namespace- bzw. Klassen-Scopes; hohle Dreieckspfeile = Vererbung (zeigt zur Basisklasse); graue Boxen = namespace-fremde bzw. externe Basisklassen. Klicken öffnet die jeweilige Klassen- bzw. cppreference-Seite.
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