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Modul ara::fw — Firewall

Diese Seite wurde vollständig KI-generiert auf Basis von SWS Firewall (R25-11) — kein offizieller AUTOSAR-Text und keine automatisch extrahierte API-Seite wie die übrigen Module. Als Interpretation gekennzeichnete Aussagen sind Schlussfolgerungen aus den Quellen.

Modul-GuideKI-GENERIERT

Schaltet zustandsabhängige Firewall-Regelsätze der Plattform um und meldet blockierte Pakete als Security Events.
KI-GENERIERT ungeprüft Modell: claude-opus-5-5 · Aufwand: high · Temperatur: nicht steuerbar · Prompt: 9267f9cbcba3 Herkunft Offene Fragen (3)
Kausaler Anker: R25-11 Gültig ab R25-11 Neu synthetisiert für diesen Spezifikationsstand.
KI-generiertclaude-opus-5-5 · 2026-10-13

Schaltet zustandsabhängige Firewall-Regelsätze der Plattform um und meldet blockierte Pakete als Security Events.

Der Functional Cluster Firewall filtert Netzwerkpakete nach zustandsabhängigen Regelsätzen aus dem Manifest und meldet blockierte Pakete als Security Events an den IdsM (EXP_PlatformDesign S. 92). Applikationen wählen den aktiven Firewall-Zustand über FirewallStateSwitchInterface::SwitchFirewallState. Die Methode liefert ein ara::core::Future<void> und meldet Fehler wie kServiceNotAvailable oder kInvalidStateDependentFirewall [AP_SWS_Fw_82008]. Die Zustände sind keine feste Liste, sondern werden je modelliertem Interface als Enumeration generiert. Instanzen der Schnittstelle lassen sich nur verschieben, nicht kopieren.

Das Modul fw spezifiziert den daemon-basierten Functional Cluster Firewall der Adaptive Platform. Seine Anwendungs-API ist die Schnittstelle FirewallStateSwitchInterface mit der Operation SwitchFirewallState(), die eine Adaptive Application nutzt (EXP_SWArchitecture S. 126). Der Cluster hat zwei Aufgaben: Er schaltet den Firewall-Zustand um und meldet Security Events an den Intrusion Detection System Manager (EXP_SWArchitecture S. 197).

kontext app Adaptive Application (OEM application) fw FC Firewall «aapFunctionalCluster», daemon-based app->fw SwitchFirewallState() über FirewallStateSwitchInterface eng Firewall Engine fw->eng konfiguriert Engine os Operating System fw->os applyRule() je FirewallRule (informativ) idsm Intrusion Detection System Manager (IdsM) fw->idsm meldet SEvs (blockierte Pakete) mm Machine Manifest (Filterregeln) mm->fw liefert Firewall-Konfiguration

Kontextdiagramm: Der FC Firewall verbindet Manifest-Konfiguration, Zustandsvorgabe der Applikation, Regelanwendung im Betriebssystem und SEv-Meldung an den IdsM. Quellen: EXP_PlatformDesign S. 97, EXP_SWArchitecture S. 197

Die Filterung ist zustandsabhängig. Der OEM definiert Zustände wie Fahren, Parken oder Diagnose, und für ein Paket gelten nur die Regeln des aktiven Zustands (EXP_PlatformDesign S. 92). Im Manifest bündelt AdaptiveFirewallModuleInstantiation dafür StateDependentFirewall-Elemente. Jedes davon enthält geordnete Regeleigenschaften, eine optionale defaultAction und Verweise auf die zugehörigen Zustände (TPS_ManifestSpecification S. 679). Im Code erscheinen die Zustände als je Interface generierte Enumeration in ara::fw::states [AP_SWS_Fw_81001].

Die Applikation erzeugt das Schnittstellenobjekt aus einem ara::core::InstanceSpecifier. Dieser Konstruktor ist thread-safe [AP_SWS_Fw_82002]. SwitchFirewallState ist noexcept und liefert ein ara::core::Future<void> [AP_SWS_Fw_82008]. Intern wendet der Cluster laut Szenario jede Firewall-Regel einzeln im Betriebssystem an (EXP_SWArchitecture S. 232). Instanzen lassen sich nicht kopieren, wohl aber verschieben. Move und Destruktor sind nicht thread-safe [AP_SWS_Fw_82004] [AP_SWS_Fw_82006].

Zustandswechsel der FirewallAdaptive ApplicationFC Firewall (FirewallStateSwitchInterface)Operating SystemUse Case: InitialisierungFirewallStateSwitchInterface(instance)explicit, noexcept, thread-safeUse Case: ZustandswechselSwitchFirewallState(firewallState)Interpretation: Wert der generierten Zustands-EnumerationRückgabe: ara::core::Future<void>altWechsel möglichloopforeach FirewallRuleapplyRule()«aapInformative»Future erfüllt (void)FehlerFuture mit FwErrc::kServiceNotAvailableoder FwErrc::kInvalidStateDependentFirewallDanach filtern nur die Regelndes aktiven Zustands

Sequenzdiagramm: Die Anforderung des Zustandswechsels kehrt als Future zurück. Dazwischen wird jede Regel einzeln angewendet. Quellen: EXP_SWArchitecture S. 232, [AP_SWS_Fw_82008]

Im Fehlerfall enthält das Future FwErrc::kServiceNotAvailable oder FwErrc::kInvalidStateDependentFirewall [AP_SWS_Fw_83001]. Die Bedeutung lässt sich nur aus den Namen erschließen: Der Dienst ist vermutlich nicht verfügbar, oder für den Zielzustand fehlt eine gültige Regelkonfiguration. Frage Q-45e3225696efb3dc (offen) Über FwErrorDomain::ThrowAsException lässt sich ein Fehler als FwException werfen [AP_SWS_Fw_83012]. Blockierte Pakete sind kein API-Fehler. Sie werden als Security Events an den IdsM gemeldet, in R23-11 zusätzlich nach abweichendem Protokoll unterschieden (SWS_Firewall S. 31).

Rolle des FC Firewall zwischen Applikation, Betriebssystem und IdsM

Das Modul fw beschreibt den Functional Cluster Firewall der Adaptive Platform. Er ist daemon-basiert und realisiert die Schnittstelle FirewallStateSwitchInterface mit der Operation SwitchFirewallState(). Eine Adaptive Application nutzt diese Schnittstelle über eine «use»-Beziehung (EXP_SWArchitecture S. 126). Die Use Cases beschränken den Cluster auf zwei Aufgaben. „Switch Firewall State“ wird von der Adaptive Application ausgelöst, das Betriebssystem wirkt mit. „Report Security Event“ richtet sich an den ebenfalls daemon-basierten Intrusion Detection System Manager (EXP_SWArchitecture S. 197).

Die Architekturübersicht trennt Konfiguration, Steuerung und Ausführung voneinander:

  • Das Machine Manifest liefert die Filterregeln.
  • Der FC Firewall konfiguriert damit eine Firewall Engine.
  • Eine OEM-Applikation setzt den Firewall-Zustand.
  • Der Cluster meldet Security Events (SEvs) an den IdsM (EXP_PlatformDesign S. 97).

Im Vordergrund stehen zwei Anwendungsfälle. Der erste ist die zustandsabhängige Filterung mit OEM-spezifischen Zuständen wie Fahren, Parken oder Diagnosesitzung. Der zweite ist die Unterstützung des Intrusion Detection System durch Security Events bei blockierten Nachrichten. Qualifizierung, Weitergabe an ein SOC oder persistente Ablage übernimmt der IdsM (EXP_PlatformDesign S. 92). Die einzige Anwendungs-API des Moduls ist der Zustandswechsel [AP_SWS_Fw_82008].

kontext app Adaptive Application (OEM application) fw FC Firewall «aapFunctionalCluster», daemon-based app->fw SwitchFirewallState() über FirewallStateSwitchInterface eng Firewall Engine fw->eng konfiguriert Engine os Operating System fw->os applyRule() je FirewallRule (informativ) idsm Intrusion Detection System Manager (IdsM) fw->idsm meldet SEvs (blockierte Pakete) mm Machine Manifest (Filterregeln) mm->fw liefert Firewall-Konfiguration

Kontextdiagramm: Der FC Firewall nimmt Konfiguration aus dem Machine Manifest und Zustandsvorgaben der Applikation entgegen. Er steuert Engine und Betriebssystem und meldet SEvs an den IdsM. Quellen: EXP_PlatformDesign S. 97, EXP_SWArchitecture S. 197, EXP_SWArchitecture S. 232

Firewall-Zustände: vom Zustandsautomaten im Modell zur generierten Enumeration

Im Manifest-Metamodell spezialisiert FirewallStateSwitchInterface ein PortInterface. Über die Rolle firewallStateMachine aggregiert es beliebig viele (0..*) ModeDeclarationGroupPrototype-Elemente (TPS_ManifestSpecification S. 263). Die einzelnen Zustände sind ModeDeclarations mit dem optionalen Attribut value: PositiveInteger (TPS_ManifestSpecification S. 679).

Für jedes modellierte Interface wird daraus eine eigene Enumeration enum class {<fwssi-sn>} : std::uint32_t im Namensraum ara::fw::states generiert. Sie wird über ara/fw/states/{<fwssi-sn>}.h eingebunden [AP_SWS_Fw_81001]. Je modelliertem Firewall-Zustand entsteht ein Enumerator {<symbol-fw-state>} = {<fw-state-value>} [AP_SWS_Fw_81002].

Für Anwender heißt das: Es gibt keine plattformweit feste Zustandsliste. Welche Zustände existieren, legt das OEM-Modell fest (EXP_PlatformDesign S. 92). SwitchFirewallState erwartet einen Parameter firewallState vom Typ EnumT [AP_SWS_Fw_82008]. Interpretation: EnumT dürfte der zum jeweiligen Interface generierten Zustands-Enumeration entsprechen. Frage Q-26dbe38f70cb0222 (offen) Dafür spricht, dass [AP_SWS_Fw_81001] sie ausdrücklich als Zustände „for FirewallStateSwitchInterface“ definiert.

zustandsmodell pi PortInterface fwssi FirewallStateSwitchInterface fwssi->pi spezialisiert mdgp ModeDeclarationGroupPrototype fwssi->mdgp firewallStateMachine 0..* en enum class {<fwssi-sn>} : std::uint32_t namespace ara::fw::states ara/fw/states/{<fwssi-sn>}.h fwssi->en Codegenerierung je Interface md ModeDeclaration value: PositiveInteger [0..1] mdgp->md Zustände (über ModeDeclarationGroup) er Enumerator je Zustand {<symbol-fw-state>} = {<fw-state-value>} en->er je modelliertem Zustand api SwitchFirewallState(EnumT firewallState) er->api Interpretation: Argument vom Typ EnumT

Kontextdiagramm (Modell–Code): Die Zustände stammen aus dem Zustandsautomaten des Interfaces im Modell. Je Interface wird eine Enumeration in ara::fw::states generiert. Quellen: TPS_ManifestSpecification S. 263, [AP_SWS_Fw_81001], [AP_SWS_Fw_81002], [AP_SWS_Fw_82008]

Manifest-Konfiguration: Modulinstanz, zustandsabhängige Regelsätze und Port-Zuordnung

Die maschinenspezifischen Einstellungen des Firewall-Moduls werden in AdaptiveFirewallModuleInstantiation gesammelt. Die zugehörige Festlegung trägt in R25-11 den Status DRAFT (TPS_ManifestSpecification S. 677). Die Modulinstanz spezialisiert NonOsModuleInstantiation und referenziert über stateDepFirewall beliebig viele StateDependentFirewall-Elemente.

Eine StateDependentFirewall enthält:

  • optional eine defaultAction vom Typ FirewallActionEnum,
  • geordnete firewallRuleProps,
  • über firewallState (instanceRef) Verweise auf die ModeDeclarations, in denen sie gilt (TPS_ManifestSpecification S. 679).

Das System Template beschreibt sie knapp als „Firewall rules that are defined in a firewall state“ (TPS_SystemTemplate S. 644).

Die Regeln selbst sind FirewallRule-Elemente mit Attributen wie bucketSize und refillAmount. Daneben führt das Metamodell NetworkLayerRule und TransportLayerRule, Letztere unter anderem mit Portbereichen und checksumVerification. Auch ein CouplingElement kann über firewallRule Regeln aggregieren (TPS_ManifestSpecification S. 679). Für Details verweist das System Template ausdrücklich auf die Manifest-Spezifikation (TPS_SystemTemplate S. 644).

Die Verbindung zur Applikation stellt AdaptiveFirewallToPortPrototypeMapping her. Es bildet die Modulinstanz (Referenz firewall, 0..1) auf den RPortPrototype der Applikation ab, der durch das Zustandsschalt-Interface typisiert ist (TPS_ManifestSpecification S. 677). Zwei Einschränkungen gelten:

  • Die Klassennotiz nennt das Interface FirewallModeSwitchInterface, Bildtitel und API dagegen FirewallStateSwitchInterface. Für den Code maßgeblich ist der Name aus [AP_SWS_Fw_82002].
  • Die Mapping-Klasse und ihre Referenz tragen den Status candidate (TPS_ManifestSpecification S. 677).
manifest inst AdaptiveFirewallModuleInstantiation (NonOsModuleInstantiation) sdf StateDependentFirewall defaultAction: FirewallActionEnum [0..1] inst->sdf stateDepFirewall 0..* props firewallRuleProps 0..*, geordnet sdf->props aggregiert md ModeDeclaration (Firewall-Zustand) sdf->md firewallState 0..* (instanceRef) ce CouplingElement rule FirewallRule bucketSize, refillAmount ce->rule firewallRule 0..* map AdaptiveFirewallToPortPrototypeMapping (candidate) map->inst firewall 0..1 rport RPortPrototype der Adaptive Application map->rport ordnet zu fwssi FirewallStateSwitchInterface rport->fwssi typisiert durch

Kontextdiagramm (Metamodell): Die Modulinstanz bündelt zustandsabhängige Regelsätze. Das Mapping verbindet sie mit dem R-Port der Applikation. Quellen: TPS_ManifestSpecification S. 677, TPS_ManifestSpecification S. 679, TPS_ManifestSpecification S. 677

Ablauf eines Zustandswechsels mit SwitchFirewallState

Auf Code-Seite bindet die Applikation ara/fw/firewall_state.h ein. Sie erzeugt ara::fw::FirewallStateSwitchInterface über den expliziten Konstruktor aus einem ara::core::InstanceSpecifier. Dieser Konstruktor ist noexcept und thread-safe [AP_SWS_Fw_82002].

Den Zustandswechsel fordert SwitchFirewallState(EnumT firewallState) an. Die Methode ist noexcept und liefert ein ara::core::Future<void>. Die für sie festgelegten Fehler FwErrc::kServiceNotAvailable und FwErrc::kInvalidStateDependentFirewall kommen deshalb über das Future zurück und nicht als Ausnahme [AP_SWS_Fw_82008].

Das Szenario „Switch Firewall State“ zeigt den internen Ablauf in drei Schritten (EXP_SWArchitecture S. 232):

  1. Die Applikation ruft SwitchFirewallState() am FC Firewall auf.
  2. Der Cluster ruft in einer Schleife „foreach FirewallRule“ jeweils applyRule() am Betriebssystem auf.
  3. Erst nach der Schleife kehrt die Antwort zur Applikation zurück.

applyRule() ist dort als «aapInformative» gekennzeichnet. Wie die Regeln im Betriebssystem aktiviert werden, ist im Payload nicht als Plattform-API festgelegt. Die R22-11-Fassung zeigte denselben Ablauf als erfolgreiches Szenario (EXP_SWArchitecture S. 158). Nach dem Wechsel prüfen und filtern nur noch die Regeln des aktiven Zustands (EXP_PlatformDesign S. 92).

Zustandswechsel der FirewallAdaptive ApplicationFC Firewall (FirewallStateSwitchInterface)Operating SystemUse Case: InitialisierungFirewallStateSwitchInterface(instance)explicit, noexcept, thread-safeUse Case: ZustandswechselSwitchFirewallState(firewallState)Interpretation: Wert der generierten Zustands-EnumerationRückgabe: ara::core::Future<void>altWechsel möglichloopforeach FirewallRuleapplyRule()«aapInformative»Future erfüllt (void)FehlerFuture mit FwErrc::kServiceNotAvailableoder FwErrc::kInvalidStateDependentFirewallDanach filtern nur die Regelndes aktiven Zustands

Sequenzdiagramm: Der Zustandswechsel wird asynchron über ein Future zurückgemeldet. Intern wendet der Cluster jede Regel einzeln an. Quellen: EXP_SWArchitecture S. 232, [AP_SWS_Fw_82002], [AP_SWS_Fw_82008]

Lebensdauer, Kopier- und Move-Regeln der Schnittstellenklasse

Die Sonderfunktionen von FirewallStateSwitchInterface legen fest, wie Instanzen weitergegeben werden dürfen ([AP_SWS_Fw_82003] bis [AP_SWS_Fw_82007]):

ElementFestlegungThread-Sicherheit
Konstruktor aus InstanceSpecifierexplicit, noexcept [AP_SWS_Fw_82002]thread-safe
Copy-Konstruktor / Copy-Zuweisung=delete [AP_SWS_Fw_82004] [AP_SWS_Fw_82005]–
Move-Konstruktor / Move-Zuweisungnoexcept [AP_SWS_Fw_82006] [AP_SWS_Fw_82007]not thread-safe
Destruktornoexcept [AP_SWS_Fw_82003]not thread-safe

Daraus folgen drei Regeln für die Nutzung:

Zur Thread-Sicherheit von SwitchFirewallState selbst macht der Requirement-Text keine Angabe [AP_SWS_Fw_82008].

lebenszyklus start gueltig Gültige Instanz start->gueltig FirewallStateSwitchInterface(instance) noexcept, thread-safe gueltig->gueltig SwitchFirewallState(...) gueltig->gueltig als Zielobjekt eines Move (Interpretation: übernimmt Rolle) uebertragen Quellobjekt nach Move (Interpretation: nicht weiter verwenden) gueltig->uebertragen Move-Konstruktor / Move-Zuweisung noexcept, not thread-safe (Kopieren: =delete) zerstoert Zerstört gueltig->zerstoert ~FirewallStateSwitchInterface() noexcept, not thread-safe uebertragen->zerstoert ~FirewallStateSwitchInterface()

Zustandsdiagramm: Eine Instanz entsteht aus einem InstanceSpecifier, wird nur per Move übertragen und schließlich zerstört. Quellen: [AP_SWS_Fw_82002], [AP_SWS_Fw_82003], [AP_SWS_Fw_82006], [AP_SWS_Fw_82007]

Paketfilterung im aktiven Zustand und Meldung von Security Events

Firewall-Regeln lassen sich einem Firewall-Zustand zuordnen. Zur Prüfung eines Pakets werden nur die Regeln des gerade aktiven Zustands herangezogen (EXP_PlatformDesign S. 92). Pro Zustand stellt die StateDependentFirewall die geordneten Regeleigenschaften und die optionale defaultAction bereit (TPS_ManifestSpecification S. 679).

Die SWS-Fassung R23-11 beschreibt die Zuordnung von Security Events genauer (SWS_Firewall S. 31):

  • Passt ein Paket auf keine Regel, greift die Default-Aktion.
  • Blockiert die Default-Aktion das Paket, bestimmt der Cluster das abweichende Protokoll. Maßgeblich ist die Regel mit den meisten passenden ISO/OSI-Schichten, gezählt ab der untersten Schicht. Die erste nicht passende Schicht darüber legt das Protokoll fest.
  • Für dieses Protokoll wird ein SEv an den IdsM gemeldet, etwa SEV_FW_PACKET_BLOCKED_DATALINKLAYER_MISMATCH (Ethernet), SEV_FW_PACKET_BLOCKED_IPV4_MISMATCH, SEV_FW_PACKET_BLOCKED_IPV6_MISMATCH oder SEV_FW_PACKET_BLOCKED_ICMP_MISMATCH.

Diese Einzelheiten stammen aus R23-11. Die zugehörigen Requirements gehören nicht zum R25-11-Payload und sind hier deshalb erläuternd, nicht normativ wiedergegeben. Der Grundsatz, dass blockierte Nachrichten als SEvs an den IdsM gehen, gilt laut Architekturbeschreibung auch für R25-11 (EXP_PlatformDesign S. 92).

paketpruefung start ein Netzwerkpaket trifft ein start->ein regeln Regeln des aktiven Firewall-Zustands heranziehen ein->regeln passt passt eine Regel? regeln->passt regel passende Regel wird angewendet passt->regel ja da defaultAction greift passt->da nein ende regel->ende blockiert durch Default-Aktion blockiert? da->blockiert ebene Protokoll der Abweichung bestimmen: Regel mit den meisten passenden Schichten ab der untersten Schicht (R23-11) blockiert->ebene ja blockiert->ende nein sev SEv an IdsM, z. B. SEV_FW_PACKET_BLOCKED_IPV4_MISMATCH ebene->sev sev->ende

Aktivitätsdiagramm: Ein Paket wird gegen die Regeln des aktiven Zustands geprüft. Ein Default-Block führt zu einem protokollspezifischen SEv an den IdsM. Quellen: EXP_PlatformDesign S. 92, SWS_Firewall S. 31 (R23-11)

Verhalten im Fehlerfall

Die Fehlercodes des Moduls definiert FwErrc im Header ara/fw/fw_error_domain.h: kServiceNotAvailable=1 und kInvalidStateDependentFirewall=2 [AP_SWS_Fw_83001]. Beide sind für SwitchFirewallState als mögliche Fehler festgelegt [AP_SWS_Fw_82008]. Interpretation der Namen, da die Requirements keine Auslösebedingungen nennen:

  • kServiceNotAvailable dürfte melden, dass der daemon-basierte FC Firewall den Dienst nicht erbringen kann. Frage (offen)
  • kInvalidStateDependentFirewall dürfte melden, dass für den angeforderten Zustand keine gültige StateDependentFirewall vorliegt. Frage (offen)

Die Fehlerdomäne folgt dem üblichen ara::core-Muster:

Wer mit Ausnahmen arbeitet, kann einen Fehlercode über ThrowAsException in eine FwException umwandeln. Diese Funktion ist noexcept(false) und als „not exception safe“ eingestuft [AP_SWS_Fw_83012] [AP_SWS_Fw_83005]. Blockierte Pakete sind dagegen kein API-Fehler. Sie erscheinen als Security Events beim IdsM (EXP_PlatformDesign S. 92).

fehler start aufruf SwitchFirewallState(firewallState) start->aufruf fut Ergebnis aus ara::core::Future<void> auswerten aufruf->fut ok Fehler? fut->ok erfolg Zustandswechsel abgeschlossen ok->erfolg nein code FwErrc ok->code ja ende erfolg->ende sna kServiceNotAvailable (1) Interpretation: FC Firewall nicht verfügbar code->sna inv kInvalidStateDependentFirewall (2) Interpretation: keine gültige StateDependentFirewall für Zielzustand code->inv diag Diagnose: GetFwErrorDomain(), Name(), Message(errorCode) sna->diag inv->diag thr optional: ThrowAsException() wirft FwException diag->thr diag->ende ohne Ausnahme thr->ende

Aktivitätsdiagramm: Das Ergebnis des Zustandswechsels wird über das Future ausgewertet. Fehler laufen über FwErrorDomain und können optional als FwException geworfen werden. Quellen: [AP_SWS_Fw_82008], [AP_SWS_Fw_83001], [AP_SWS_Fw_83011], [AP_SWS_Fw_83012]

Weiterführende Detailbelege

Die folgenden Stellen tragen die Aussagen dieses Leitfadens; die Requirements sind für R25-11 normativ ([AP_SWS_Fw_82008]).

KI-generierter Leitfaden auf Basis der im Payload enthaltenen Requirements und Dokumentstellen für R25-11. Aussagen aus anderen Releases sind gekennzeichnet; als Interpretation markierte Stellen sind nicht normativ belegt.

Spezifikation: AUTOSAR_AP_SWS_Firewall.pdf (R25-11) · 23 API-Records

3 Klassen2 Namespaces1 Enumeration2 freie Funktionen

ara::fw

Returns a reference to the FwErrorDomain object.

constexpr const ara::core::ErrorDomain &GetFwErrorDomain() noexcept;
MakeErrorCode function

Creates an ErrorCode instance.

constexpr ara::core::ErrorCode MakeErrorCode(ara::fw::FwErrc code, ara::core::ErrorDomain::SupportDataType data) noexcept;
FwErrc enumeration

Defines the error codes for FwErrorDomain.

enum class FwErrc : ara::core::ErrorDomain::CodeType {...};

ara::fw::states

{<fwssi-sn>} enumeration

Defines the firewall states for FirewallStateSwitchInterface. The actual type is generated for each modeled interface.

enum class {<fwssi-sn>} : std::uint32_t {...};

Generated enumerator declaration for each modeled firewall state.

{<symbol-fw-state>} = {<fw-state-value>};

Namespaces

Klassen